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Wechsel ins Angestelltenverhältnis während der Elternzeit

| 24.08.2011 14:48 |
Preis: ***,00 € |

Familienrecht


Beantwortet von


16:18

Guten Tag,

ich bin zur Zeit im Rahmen eines Beratervertrages für ein Unternehmen freiberuflich tätig und privat krankenversichert. Im November 2011 erwarte ich mein erstes Kind. Da der Vater im Ausland lebt wird das Kind durch mich privat versichert. Da man als Selbständige im Grunde während der Elternzeit nichts hinzuverdienen kann ohne auf das Elterngeld zu verzichten, hatte ich vor meine Tätigkeit für 12 Monate einzustellen. Da mein Auftraggeber mich nicht verlieren möchte, hat mir den Vorschlag unterbreitet mich in Teilzeit ab Januar oder Februar 2012 anzustellen. In wie weit wird dieses Einkommen auf das Elterngeld angerechnet und kann ich dann ab Februar zu einer gesetzlichen KK mit meinem Kind wechseln? Ich würde gerne ein paar Stunden arbeiten während der Elternzeit und könnte ein paar Euro zusätzlich sehr gut gebrauchen.
Vielen Dank!

24.08.2011 | 15:19

Antwort

von


(943)
Golmsdorfer Str. 11
07749 Jena
Tel: 036412692037
Web: http://www.jena-rechtsberatung.de
E-Mail:

Sehr geehrte(r) Fragesteller(in)

die von Ihnen gestellten Fragen beantworte ich unter Berücksichtigung des geschilderten Sachverhaltes sowie Ihres Einsatzes wie folgt:

Auch das Einkommen aus einer Teilzeittätigkeit wird auf das Elterngeld angerechnet.

Es wird im Grunde jeder Cent angerechnet.

Sie haben aber die Möglichkeit mit dem Auftraggeber eine Vereinbarung dahingehend zu treffen, dass Sie weiterhin freiberuflich tätig sind und man Ihnen die Vergütung erst nach dem Ende der Elternzeit auszahlt. So würde keine Anrechnung auf das Elterngeld stattfinden.

Ein Wechsel in die GKV ist nur möglich, wenn Sie einer versicherungspflichtigen Tätigkeit nachgehen.

Wenn Sie also in die GKV wollen, müssen Sie sich auf Teilzeit anstellen lassen. Dann bekommen Sie Lohn und dieser wird auf das Elterngeld angerechnet.

Macht es Ihnen nichts aus weiter in der PKV zu bleiben, dann wäre auch die Variante mit der freiberuflichen Tätigkeit und der späteren Vergütung möglich.


Ich hoffe, ich konnte Ihnen einen ersten Überblick verschaffen und meine Ausführungen helfen Ihnen weiter. Sie können sich gern im Rahmen der Nachfrageoption auf diesem Portal mit mir in Verbindung setzen.


Rechtsanwalt Steffan Schwerin

Rückfrage vom Fragesteller 24.08.2011 | 15:31

Vielen Dank für Ihre Antwort,

angenommen ich würde mich für Variante 1 entscheiden, einen Teil der Vergütung allerdings vorziehen, dann könnte ich meinen Gewinn in diesem Jahr deutlich erhöhen. Somit wäre die Berechnungsgrundlage für das EG ja auch eine Bessere oder wird grundsätzlich der Gewinn aus 2010 zugrunde gelegt?
Danke

Antwort auf die Rückfrage vom Anwalt 24.08.2011 | 16:18

Sehr geehrter Fragesteller,

gern beantworte ich Ihre Nachfrage wie folgt:

Hier wird der Gewinn aus dem Jahr vor der Geburt des Kindes zugrunde gelegt.

Damit nutzt es leider nichts mehr, den Gewinn jetzt noch zu erhöhen.

Ich hoffe, ich konnte Ihnen weiterhelfen und verbleibe mit freundlichen Grüßen

Steffan Schwerin
Rechtsanwalt

Bewertung des Fragestellers 24.08.2011 | 16:37

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