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Wechsel in PKV mittels Elternzeit und Teilzeit

20.08.2013 21:10 |
Preis: ***,00 € |

Sozialversicherungsrecht


Sehr geehrte Damen und Herren,


Ich möchte gerne von der PKV in die GKV wechseln und benötige hier Ihre Unterstützung.

Zu meiner Situation:
Ich bin seit 2000 unterbrechungsfrei privat versichert und war nur als Student davor bei der Techniker KK gesetzlich pflichtversichert. Ich bin verheiratet und habe 2 Kinder. Meine Frau geht aktuell von der Elternzeit in ALG1 über und ist gesetztlich versichert. Meine beiden Kinder (1 und 3 Jahre) sind freiwillig gesetzlich versichert. Bei beiden Kindern habe ich bereits jeweils 1 Jahr Elternzeit genommen und bisher keine weitere Elternzeit bei meinem Arbeitgeber angemeldet.

Ich möchte jetzt gerne meinen Arbeitgeber bitten, mir ein weiteres Jahr Elternzeit zu gewähren und in dieser Zeit in Teilzeit zu arbeiten, so daß ich knapp unter der JAEG bleibe. Nach dem Jahr würde ich wieder auf 100% Vollbeschäftigung gehen wollen. Die Teilzeitbeschäftigung wird wohl durch einen Vertragszusatz am Arbeitsvertrag geregelt.

Wenn ich mich recht informiert habe, kann ich innerhalb von 3 Monaten einen Antrag stellen, um in der PKV zu verbleiben. Diesen Antrag würde ich dann nicht stellen.

Meine Fragen (unter der Annahme der Arbeitgeber gewährt die Elternzeit inkl. Teilzeit):

1. Funktioniert das, d.h. gelingt so der Wechsel in die GKV?

2. Ich würde die Elternzeit zum 01.01.2014 starten lassen für ein Jahr. Kann ich danach also am 01.01.2015 wieder problemlos auf 100% Vollbeschäftigung gehen oder muss ich dann wieder in die PKV? Ich habe irgendwo im Internet mal gelesen das es hier Restriktionen gibt, da ich als Arbeitnehmer noch nie gesetztlich versichert war.

3. Wie funktioniert der Wechsel, d.h. muss ich irgendwo aktiv werden? Wann werde ich das erste Mal Beiträge für die GKV zahlen in 2014? Bei welcher GKV lande ich oder wird die TKK automatisch genommen (was mir Recht wäre)?

4. Ist es richtig das nur durch die Meldung des Jahresgehalts des Arbeitgebers der Wechsel vollzogen wird? Will die GKV/PKV hier zum Beispiel weitere Informationen/Details etc. ?


Vielen Dank!

Sehr geehrter Fragesteller,

Ihre Anfrage möchte ich Ihnen auf Grundlage der angegeben Informationen verbindlich wie folgt beantworten:


1. Funktioniert das, d.h. gelingt so der Wechsel in die GKV?

Es ist relativ schwierig, von der PKV in die GKV zu wechseln.

Da Sie angestellt sind, kann der Wechsel vorgenommen werden, wenn das Einkommen für mindestens ein Jahr unter die Versicherungspflichtgrenze sinkt.

Im Jahr 2012 lag die Einkommensgrenze bei einem jährlichen Bruttogehalt von 50.850 Euro.

Sie müssen das Einkommen also unter diese Grenze drücken – was mit Teilzeitarbeit möglich ist.

Dann kann der Wechsel vollzogen werden.

Daneben besteht aber auch immer die Möglichkeit, dass die Krankenkasse Sie als freiwilliges Mitglied aufnimmt. Darauf besteht aber kein Rechtsanspruch, sondern dies liegt im Ermessen der Kasse.

2. Ich würde die Elternzeit zum 01.01.2014 starten lassen für ein Jahr. Kann ich danach also am 01.01.2015 wieder problemlos auf 100% Vollbeschäftigung gehen oder muss ich dann wieder in die PKV? Ich habe irgendwo im Internet mal gelesen das es hier Restriktionen gibt, da ich als Arbeitnehmer noch nie gesetzlich versichert war.

Sie können also nicht zum 01.01.2014 in die GKV wechseln, sondern dann erst nach einem Jahr Teilzeit, also zum 01.01.2015.

Sie können dann wenn Sie in der GKV sind auch dort versichert bleiben, aber zahlen dann einen erhöhten Beitrag, da Sie freiwillig versichert sein müssen.

3. Wie funktioniert der Wechsel, d.h. muss ich irgendwo aktiv werden? Wann werde ich das erste Mal Beiträge für die GKV zahlen in 2014? Bei welcher GKV lande ich oder wird die TKK automatisch genommen (was mir Recht wäre)?

Sie suchen sich selbst eine Krankenkasse aus und melden sich dort an.

4. Ist es richtig, das nur durch die Meldung des Jahresgehalts des Arbeitgebers der Wechsel vollzogen wird? Will die GKV/PKV hier zum Beispiel weitere Informationen/Details etc. ?

Sie müssen bei der PKV kündigen und sich bei der GKV anmelden.

Die PKV will dann die Annahmebestätigung der GKV haben.

Ich hoffe, Ihre Frage verständlich beantwortet zu haben und bedanke mich für das entgegengebrachte Vertrauen. Bei Unklarheiten können Sie die kostenlose Nachfragefunktion benutzen.

Mit freundlichen Grüßen
Ulrike J. Schwerin, Rechtsanwältin

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