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Wechsel Wohnsitz

03.05.2013 09:46 |
Preis: ***,00 € |

Generelle Themen


Zusammenfassung: Beantragung eines ERsatzführerscheins

Guten Tag,

ich bin deutsche Staatsbürgerin, arbeite in Deutschland, wohne aber in Frankreich. Bin also Grenzgängerin. Letztes Jahr im November bekam ich meinen Führerschein gestohlen und habe seitdem einen riesigen Ärger mit der Erstellung eines Neuen. Die frz. Behörden stellen sich quer, da ich keine Verlustanzeige von der frz. Polizei habe. Die frz. Polizei möchte mir keine Verlustanzeige ausstellen, da es sich um einen dtsch. Führerschein gehandelt hat.
Die einzige Lösung, die mir jetzt noch einfällt, ist dass ich mich kurzfristig wieder in Deutschland bei meinen Eltern anmelde, danach den Führerschein in Deutschland beantrage und mich dann wieder in Deutschland abmelde.

Hätte das irgenwelche rechtlichen Konsequenzen für mich?

Mit freundlichen Grüßen.

Sehr geehrte Fragestellerin,

gerne beantworte ich Ihre Frage unter Berücksichtigung des von Ihnen geschilderten Sachverhaltes und des Gebühreneinsatzes wie folgt:

Eine Anmeldung in Deutschland ist mit einigen Konsequenzen verbunden und es sollte sich für den Zeitraum auch um Ihren tatsächlichen Aufenthaltsort handeln. Ich würde Ihnen insofern vorschlagen wie folgt zu verfahren:

Die Beantragung eines neuen Führerscheines (Ersatzführerschein) ist in der zuständigen Behörde an Ihrem aktuellen Wohnort in Frankreich zuständig. Statt der Behörde eine Verlustbestätigung der französischen Polizei zu übermitteln, können Sie der Behörde auch eine Karteikartenabschrift mit ausdrücklicher Bestätigung, dass der Führerschein aktuell besteht - erhältlich bei der Führerscheinstelle Ihres letzten Wohnsitzes in Deutschland bzw., sofern Sie einen Kartenführerschein hatten, beim Kraftfahrt-Bundesamt in Flensburg,
sowie eine amtliche Übersetzung derselben angefertigt von einem vereidigten Übersetzer.

Informationen über weitere vorzulegende Unterlagen erhalten Sie bei der Präfektur.

Falls Sie dennoch ausführlicher Angaben über die Konsequenzen des Meldewechsels wünschen, bitte ich um entsprechenden Hinweis.

Für etwaige Rückfragen nutzen Sie gerne die kostenlose Nachfrageoption oder kontaktieren mich direkt per Email.

Mit freundlichen Grüßen


Laura Schütz
Rechtsanwältin

Nachfrage vom Fragesteller 03.05.2013 | 11:16

Hallo,

vielen Dank für Ihre Rückmeldung. Aber mich würden tatsächlich die genaueren Angaben über die Konsequenzen des Meldewechseln interessieren, da ich die anderen Möglichkeiten bereits versucht habe.
Mit freundlichen Grüßen.

Antwort auf die Nachfrage vom Anwalt 03.05.2013 | 11:35

Die erstmalige Meldung eines Wohnsitzes in Deutschland ist die Meldung des Hauptwohnsitzes. Die Meldung eines Zweitwohnsitzes kann nur erfolgen, sofern ein Hauptwohnsitz in Deutschland gemeldet ist. Sollten Sie also Ihren Hauptwohnsitz in Deutschland am Wohnort Ihrer Eltern melden, so werden für diesen Zeitraum auch dei steuerlichen Vorteile die Sie als Grenzgänger genießen verlieren.
Momentan zahlen Sie, als Grenzgänger, Einkommenssteuer an das Land, in dem Sie wohnen (also Frankreich) und die Sozialversicherung geht an das Land, in dem Sie arbeiten (Deutschland). Das ist durch das bilaterale Sozialversicherungs- und Doppelbesteuerungsabkommen geregelt. Die Einkommenssteuer in Frankreich ist deutlich geringer als in Deutschland. Durch einen Wohnortwechsel nach Deutschland würden Sie diese steuerlichen Vorteile für die Dauer des Wechsels verlieren.
Zudem können Sie Ihren Wohnort nur dort anmelden, wo Sie Ihren Lebensmittelpunkt haben, auch dieser Verpflichtung sollten Sie nachkommen.

Eine ergänzende Idee wäre noch, eine beglaubigte, übersetzte Verlustbescheinigung einer deutschen Polizeibehörde zu erlangen und diese der Behörde vorzulegen.

Für etwaige Rückfragen nutzen Sie gerne die kostenlose Nachfrageoption oder kontaktieren mich direkt per Email.


Mit freundlichen Grüßen

Laura Schütz
Rechtsanwältin

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