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Wechsel PKV zu GKV 2017


14.12.2016 17:14 |
Preis: 65,00 € |

Sozialversicherungsrecht


Beantwortet von

Rechtsanwältin Sylvia True-Bohle



Guten Tag,

ich bin 40 Jahre alt, habe 3 Kinder (8,6 und 3 Jahre), bin Angestellter und seid Juni 2003 privat krankenversichert. Davor durchgehend GKV versichert.

Nun werden die Beiträge ab 1.1.2017 drastisch erhöht. Ich könnte nun den Tarif ändern um diese Beitragserhöhung wieder auszugleichen. Müsste aber Leistungsreduzierung in Kauf nehmen. Bei der nächsten Beitragserhöhung würde ich wieder vor dem gleichem Problem stehen und ein Ende ist nicht in Sicht.

Hier und im Netz findet man den Hinweis, man könnte durch eine kurze Teilzeitregelung zurück in die GKV kommen.

Siehe
http://www.frag-einen-anwalt.de/Wechsel-PKV-in-GKV-2014--f261390.html

In meinem kronkreten Fall, würde ich Januar-Februar Teilzeit arbeiten wollen.
Dann sofort Pflichtversichert werden, da ja vorauschauend ich unter der JAEG verdiene. Ab März könnte ich wieder Vollzeit arbeiten.
Ab 1.1.2018 würde ich dann wieder freiwillig versichert sein.

1. Ist dies ein legaler Weg ? Er scheint viel zu einfach zu sein.

2. Muss die plötzliche Teilzeit begründet werden ? Da ich den Arbeitgber nicht wechsle.

3. Mein Arbeitgeber würde die Teilzeitregelung akzeptieren. Es darf aber keine negativen Konsequenzen für Ihn haben. Besteht hier ein Risiko ?


Vielen Dank !


















Sehr geehrter Ratsuchender,


sofern Sie unter der JAEG insgesamt liegen, wäre so ein Vorgehen möglich.


Sie müssen Ihr monatliches Einkommen so weit reduzieren, dass es auf zwölf Monate hochgerechnet unter der JAEG liegt.


Dazu können Sie mit Ihrem Arbeitgeber auch Teilzeitarbeit vereinbaren.

Eine Begründung bedarf es nicht für diese Teilzeitarbeit.

Sofern der Arbeitgeber alles ordnungsgemäß meldet und Abgaben abführt, hat er keine Nachteile zu erwarten.


Mit freundlichen Grüßen

Rechtsanwältin

Sylvia True-Bohle



Nachfrage vom Fragesteller 14.12.2016 | 18:40

Vielen Dank für die schnelle Antwort.

Meine Frage war, ob dieses Vorgehen auch legal ist, da es mir zu einfach erscheint nur 2 Monate in Teilzeit zu sein um damit das hochgerechnete Gehalt unter die JAEG zu drücken. Das tatsächliche wird ja über der JAEG liegen.

Ist dies nun wirklich legal ?


Freundliche Grüße !

Antwort auf die Nachfrage vom Anwalt 14.12.2016 | 19:04

Sehr geehrter Ratsuchender,

ich möchte noch einmal verdeutlichen, dass der Einkommen auf zwölf Monate gerechnet unter der JAEG liegen muss.

Es reicht nicht "nur" einen Monat zu reduzieren. Insoweit hatte ich in meiner Antwort auch ausgeführt, dass das Einkommen so reduziert werden muss, dass es hochgerechnet auf zwölf Monate unter der JAEG liegt.

Liegt das Einkommen tatsächlich über der JAEG wird Ihr Vorgehen nicht möglich sein. Zu beachten ist daher, dass das Einkommen auf zwölf Monate gerechnet unter der JAEG liegt.

Mit freundlichen Grüßen

Rechtsanwältin

Sylvia True-Bohle

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