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Wechsel PKV in GKV 2014

| 28.04.2014 20:26 |
Preis: ***,00 € |

Sozialversicherungsrecht


Beantwortet von


22:11

Zusammenfassung: Der Wechsel von der privaten in die gesetzliche Krankenversicherung ist seit 01.08.2013 einfacher geworden, im Ergebnis kann ein kurzzeitiges Unterschreiten der Versicherungspflichtgrenze reichen.

Guten Tag,

ich bin 46 Jahre alt, Angestellter und seit 12 Jahren privat krankenversichert. Zuvor war ist an die 20 Jahre gesetzlich versichert.

Ich möchte wieder zurück in die GKV. Laut Auskunft einer gesetzlichen Krankenkasse ist das Gesetz letztes Jahr im Herbst gekippt worden, welches vorschreibt das man 12 Monate unter der Beitragsbemessungsgrenze verdienen muss. Anscheinend reiche es jetzt aus nur einen einzigen Tag unter der Grenze zu verdienen. Ich solle mit meinem Arbeitgeber vereinbaren einen Monat weniger zu verdienen. Wenn ich einmal wieder in der GKV sei "krähe dann kein Hahn mehr danach" (wörtlich) ob ich wieder mehr verdiene.

Ich kann das nicht glauben!

Da ich demnächst ein neues Arbeitsverhältnis eingehe, wäre es für mich, im Rahmen der Probezeit, möglich unter der Grenze zu verdienen. Nur ein ganzes Jahr kann ich auf mein volles Gehalt nicht verzichten.

Meine Fragen:

1) Stimmt die Behauptung der Krankenkasse?

2) Falls "Nein":
2a) Kann ich ab dem ersten Tag, an dem ich unter der Grenze verdiene in die GKV oder muss ich nachweisen dass ich die letzten 12 Monate weniger verdient habe?
2b) Wer überprüft, dass ich die darauf folgenden Monate immer noch unter der Grenze
verdiene?
2c) Falls anfangs ein Wechsel in die GKV möglich ist und dann "2b" feststellt das ich wieder über der Grenze verdiene, wie sieht es mit den bis dahin gezahlten Beiträgen aus?

Danke!
28.04.2014 | 21:31

Antwort

von


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Sehr geehrte/r Fragesteller/in,

die Auskunft der Krankenkasse trifft zu. Seit 01.08.2013 gilt nach dem neu eingefügten § 188 Abs. 4 SGB V eine sog. „obligatorische Anschlussversicherung". Es heißt dort „Für Personen, deren Versicherungspflicht […] endet, setzt sich die Versicherung mit dem Tag nach dem Ausscheiden aus der Versicherungspflicht […] als freiwillige Mitgliedschaft fort, es sei denn, das Mitglied erklärt innerhalb von zwei Wochen nach Hinweis der Krankenkasse über die Austrittsmöglichkeiten seinen Austritt."

Wenn Sie unterhalb der Versicherungspflichtgrenze verdienen, werden Sie sofort, also noch im selben Monat versicherungspflichtig. Wenn Ihr Jahreseinkommen dann die Versicherungspflichtgrenze übersteigt, werden Sie im Folgejahr zwar versicherungsfrei, können sich aber (s. o.) freiwillig in der GKV weiterversichern lassen.

Mit freundlichen Grüßen

Vasel
Rechtsanwalt


Nachfrage vom Fragesteller 28.04.2014 | 21:51

Guten Abend Herr Vasel,

vielen Dank für die erstaunliche Antwort. Ich hätte nicht erwartet dass die Aussage des Krankenkasse stimmt.

Wenn ich automatisch versicherungspflichtig werde, scheide ich dann auch automatisch aus der PKV aus oder muss ich Kündigungsfristen beachten?

Danke!

Antwort auf die Nachfrage vom Anwalt 28.04.2014 | 22:11

Sehr geehrte/r Fragesteller/in,

Sie scheiden nicht automatisch aus der PKV aus, sondern müßten diese kündigen. Sie können dies innerhalb von 3 Monaten nach Eintritt der Versicherungspflicht rückwirkend zum Eintritt der Versicherungspflicht tun. Der PKV müssen Sie auf deren Anforderung hin den Eintritt der Versicherungspflicht nachweisen.

Mit freundlichen Grüßen

Vasel
Rechtsanwalt

Bewertung des Fragestellers 29.04.2014 | 15:22

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