Hilfe & Kontakt
Schnell einen Anwalt fragen:
 Antworten,  Anwaltsbewertungen
479.578
Registrierte
Nutzer
Anwalt? Hier lang

1
 
Frage Stellen
an unsere erfahrenen Anwälte.
Jetzt auch vertraulich
Frage Stellen
einem erfahrenen Anwalt
Jetzt auch vertraulich
2
 
Preis festlegen
Sie bestimmen, wieviel Ihnen die Antwort wert ist.
Preis festlegen
Sie bestimmen die Höhe selbst
3
Antwort in 1 Stunde
Sie erhalten eine rechtssichere
Antwort vom Anwalt.
Antwort in 1 Stunde
Rechtssicher vom Anwalt
Jetzt eine Frage stellen

Webdesign ohne Gewerbe - Wie siehts aus mit Rechnung und Steuern??


| 23.08.2007 22:58 |
Preis: ***,00 € |

Steuerrecht



Hallo,

ich bin 17 Jahre jung und Schüler an der Gymn. Oberstufe und möchte gerne meine erlernten Kenntnisse im Programmieren und Erstellen von Internetseiten kleineren Firmen anbieten. Natürlich müsste ich hierzu auch eine Rechnung stellen.
Meine Frage also:
1. Muss ich ein Gewerbe anmelden?
2. Welche Steuernummer brauche ich für die Rechnung?
3. Welche Inhalte sind auf meiner Rechnung wichtig?
4. Muss ich, auch wenn ich umsatzsteuer befreit sein sollte, trotzdem einen Vermerk wie "Im Endbetrag sind xxx% MwST enthalten reinschreiben, bzw. darf ich das überhaupt dann?
5. Gibt es noch irgendwelche wichtigen Punkte zu beachten (Umsatzgrenzen, etc.)???

Ich danke schonmal im Vorraus für Ihre Antwort.

-- Einsatz geändert am 23.08.2007 23:04:06
Eingrenzung vom Fragesteller
23.08.2007 | 23:00
Eingrenzung vom Fragesteller
23.08.2007 | 23:05
Sehr geehrter Fragesteller,

im Rahmen einer Erstberatung beantworte ich Ihre Fragen nach Ihrer Eingrenzung nunmehr wie folgt:
1. Gewerbe müssen Sie als Webdesigner anmelden. Da Sie noch nicht volljährig sind, müssen Sie eine Erlaubnis zur Führung eines Erwerbsgeschäftes von Ihren Eltern bzw. Erziehungsberechtigten vorlegen.
2. Unternehmer, die weniger als 17.500 € Umsatz im vorangegangenen Geschäftsjahr erzielt haben und im laufenden Geschäftsjahr einen Umsatz erzielen, der geringer als 50.000 € ausfallen wird, sind von der Umsatzsteuer sind (§ 19 I S. 1 UStG). Diese Befreiung von der Umsatzsteuer ist auf den gestellten Rechungen anzugeben, der Erwerber der Lieferung oder Leistung kann sodann keine Vorsteuer abziehen.
Für Rückfragen stehe ich Ihnen im Rahmen der kostenlosen Nachfragefunktion von „Frag einen Anwalt“ gerne zu Verfügung oder auch im Rahmen einer Mandatserteilung; am besten per mail: info@kanzlei-hermes.com.

Mit besten Grüßen
RA Hermes
Fachanwalt für Steuerrecht

Nachfrage vom Fragesteller 23.08.2007 | 23:46

Ich habe mich im Vorfeld bereits über diese Einverständniserklärung informiert und bin dabei auf eine Besonderheit gestoßen:
Vormundschaftsgericht, das ebenfalls eine Einwilligung geben muss (?)

Welche Kosten kommen da auf mich zu und dann noch ganz wichtig:

Was ist mit diesem MwSt Satz in der Rechnung??? Darf ich "MwSt ist im Endbetrag enthalten" in meine Rechnung schreiben?

Vielen Dank

Antwort auf die Nachfrage vom Anwalt 23.08.2007 | 23:53

Vielen Dank für die Nachfrage.

An Gerichtskosten und Kosten für die Gewerbeanmeldung kommen ca. 150,-- EUR auf Sie zu; daneben ist noch zu beachten, dass die Genehmigung seitens des Vormundschaftsgerichtes oftmals 1/2 Jahr dauert.
Nein, dass dürfen Sie nicht, da Ihre Leistungen im Rahmen der genannten Umsatzgrenze gerade nicht der Umsatzbesteuerung unterliegen.

Mit besten Grüßen

Bewertung des Fragestellers |


Hat Ihnen der Anwalt weitergeholfen?

Wie verständlich war der Anwalt?

Wie ausführlich war die Arbeit?

Wie freundlich war der Anwalt?

Empfehlen Sie diesen Anwalt weiter?

"Vielen Dank, damit hab ich wenigstens etwas Gewissheit. "