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Wasserschaden vom Dach aus

30.03.2015 11:11 |
Preis: ***,00 € |

Generelle Themen


Beantwortet von


in unter 2 Stunden

Sehr geehrte Damen und Herren,
ich habe mir 2010 eine Eigentumswohnung direkt unter einem Flachdach gekauft.
2012 bemerkte ich im Wohn und Schlafzimmer das die Wände feucht waren sodaß eine Rehgipswand gerissen ist. Der Hausverwaltung habe ich den Schaden direkt gemeldet aber es passierte nichts! Nach langem hin und her meldete die Hausverwaltung den Schaden der Versicherung als Sturmschaden, wurde aber nicht angenommen da es keiner war.
Nach endlosen Diskussionen mit der Hausverwaltung habe ich 2014 einen Gutachter auf eigene Kosten kommen lassen und der stellte fest das die Wände stark feucht waren.
Als ich der Hausverwaltung dieses mitteilte kam aufeinmal die Antwort das sie es nochmal überprüfen würden denn so ein Messgerät hätten sie auch, die Messwerte lagen nicht ganz so hoch wie beim Gutachter aber dennoch zeigten die Werte Feuchtigkeit an, allerdings war es inzwischen Sommer und es war trocken draußen.
Im Herbst wurde dann doch noch die Dachdeckerfirma, die für unser Haus zuständig ist, beauftragt nach möglichen Schäden am Dach zu sehen. Ich bin mit aufs Dach und es wurde direkt über meinem Wohnzimmer eine Wasserblase entdeckt, sie wurde aufgeschnitten und trocken gelegt, an einer anderen Stelle auch über dem Wohnzimmer, war sogar das Holz unter der Dachpappe durchgefault. Nach Angaben der Hausverwaltung wurde das Dach repariert aber Folgeschäden wären durch die Satzung der Hausverwaltung nicht abgedeckt, da es Eigentum ist.
Bis heute hat sich an dieser Situation nichts gändert.
Das Dach wurde aus den Rücklagen der Eigentümer bezahlt.
Stimmt es das Folgeschäden von mir selbst ( ca. 3000€ ) getragen werden müssen und wenn nicht wie kann ich vorgehen um das Geld wieder zu bekommen?
Ich habe die Renovierung erstmal selbst gezahlt.

30.03.2015 | 12:32

Antwort

von


(452)
HInter der Twiete 28
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Tel: 040-41186796
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Sehr geehrter Fragesteller,

Ihre Anfrage möchte ich Ihnen auf Grundlage der angegebenen Informationen verbindlich wie folgt beantworten:
Ein Feuchtigkeitsschaden am Gemeinschaftseigentum führt häufig zu Schäden am Sondereigentum. Verursacht wird dies in der Regel durch schadhafte Isolierungen am Gemeinschaftseigentum, z.B. der Dächer, Balkone, usw.
Für Schäden am Gemeinschaftseigentum haftet die Wohnungseigentümergemeinschaft.
Problematisch ist dies bei Schäden am Sondereigentum, wenn sie Folgeschäden der Schäden am Gemeinschaftseigentum sind.
Wohnungseigentümer können diese Folgeschäden nur dann als Schadenersatzansprüche gegen die Gemeinschaft geltend machen, wenn die Gemeinschaft auch ein Verschulden trifft.
Dies ist der Fall bei pflichtwidrigem Unterlassen der Gemeinschaft, den im Rahmen des Gemeinschaftseigentums befindlichen Erstschaden zu beseitigen. Möglicherweise kann auch der Hausverwalter belangt werden, wenn er seiner Verpflichtung, wenn er seiner Verpflichtung zur ordnungsmäßigen Instandhaltung und Instandsetzung des Gemeinschaftseigentums nicht nachkommt.
Hier haben Sie den Schaden der Hausverwaltung im Jahr 2012 gemeldet, eine Schadensbehebung erfolgte erst nach mehr als 2 Jahren.
Soweit der Gutachter zu dem Schluss kommt, dass der bereits im Jahr 2012 bemerkte Schaden aufgrund der langen Zeitspanne zwischen Entdeckung und Reparatur zu den Folgeschäden geführt hat, sollten Sie die Folgeschäden gegenüber der Gemeinschaft geltend machen, notfalls auch im Wege der Klage.

Ich hoffe, Ihre Frage verständlich beantwortet zu haben und bedanke mich für das entgegengebrachte Vertrauen. Bei Unklarheiten können Sie die kostenlose Nachfragefunktion benutzen.

Mit freundlichen Grüßen


Rechtsanwältin Wibke Türk

ANTWORT VON

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