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Wasserschaden in einem gewerblichen Lagerraum

08.12.2019 13:28 |
Preis: ***,00 € |

Mietrecht, Wohnungseigentum


Beantwortet von


Folgende Situation:
Gewerbemietvertrag für einen Lagerraum, ich/die Mieterin, lagere Waren für Onlineshop.
Wassereintritt durch Starkregen, Boden im Lager durchgehend geflutet, genaue (max) Höhe unbekannt, zeitweise vermutlich bis zu 10/15 cm
- von einer Rampe vor der Türe fließendes Wasser läuft im Gulli (auf dem Gelände des Vermieters) nicht ab.
Alle Möbel sind von unten nass, Teppiche haben sich mit Wasser vollgesaugt, ebenso auf dem Boden befindlichen Waren und Kartons. Mehrere Wände sind feucht.

Wie wäre die übliche Vorgehensweise zur Schadenregulierung ?
Zur gründlichen Trocknung
a) des Raumes und
b) der nass gewordenen Möbel + Waren
scheint eine Auslagerung unumgänglich. Wer trägt die Kosten ?

Ich/die Mieterin habe keine Versicherung. Schäden an Waren sind daher vermutlich nicht abgedeckt ?!? Aber was ist mit den Kosten, den Raum und die Auslagerung betreffend ?
08.12.2019 | 15:17

Antwort

von


(813)
Hussenstraße 19
78462 Konstanz
Tel: 07531-9450300
Web: http://www.anwaltskanzlei-dotterweich.de
E-Mail:

Sehr geehrte Ratsuchende,

vielen Dank für Ihre Anfrage, die ich auf Grundlage Ihrer Schilderung summarisch gerne wie folgt beantworte vom:

Entscheidend ist, wie der Wasserschaden verursacht worden ist, also hier durch den Starkregen liegt und wo sich der Schaden ausgewirkt hat, wobei zwischen Gebäude- und Hausratsschaden zu differenzieren ist.

Sie sollten den Vermieter dazu auffordern, offenzulegen, welche Versicherungen er in Bezug auf Wasserschäden abgeschlossen hat, insbesondere ob Gebäudeversicherung existiert und ob zu deren Deckungsumfang auch der Rückstau zählt.

Sollte der Vermieter keine Versicherung abgeschlossen haben, dürfte er für die Kosten der Renovierung und Auslagerung haften.

Eine abschließende Beurteilung ist erst in Kenntnis aller Details möglich.

Mit freundlichen Grüßen

Michael Böhler
Rechtsanwalt


Rückfrage vom Fragesteller 08.12.2019 | 16:05

Vielen Dank Herr Böhler für die schnelle Antwort. Im Prinzip entspricht sie meiner Verstellung, wie es ablaufen SOLLTE. Aber der Vermieter verweigert die Aussage bzgl. der Versicherung und allein der Frage danach hat das Ende aller Kommunikation bewirkt.
Ist der Vermieter verpflichtet mir seine Versicherung bzw. deren (auf Wasserschäden bezogene) ''Details'' zu nennen oder kann er das einfach verweigern ?

Danke nochmals + beste Grüße

Antwort auf die Rückfrage vom Anwalt 08.12.2019 | 18:55

Sehr geehrte Ratsuchende,

Ihre Nachfrage beantworte ich gerne wie folgt:

Sofern in Ihrem Mietvertrag keine entsprechende Regelung existiert, ist der Vermieter Ihr Anspruchsgegner. Er ist dann nicht verpflichtet, Ihnen den Versicherer anzugeben.

Mit freundlichen Grüßen

Michael Böhler
Rechtsanwalt

ANTWORT VON

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