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Wasserschaden im Keller - verursacht durch Nachbarhaus

16.01.2014 05:40 |
Preis: ***,00 € |

Nachbarschaftsrecht


Wir wohnen in einer Doppelhaushälfte, die uns selbst gehört. Beim Nachbarn ist es ebenso.
Kürzlich stellten wir nasse Wände im Keller fest. Ein beauftrages Unternehmen zur Leckortung konnte keine Ursache in unsererm Haus finden und setzte die Suche beim Nachbarn fort. Dort fand das Unternehmen einen defekten Wasserspreicher vor, der kleine Mengen Wasser verlor. Dieses floß durch eine defekte Silikonfuge im Keller durch den Bodenaufbau zur Bodenplatte und verteile sich gleichmäßig über beide Haushälften. Ca 10cm Wasser standen im Bodenaufbau (Zwischen Bodenplatte und Fußbodenbelag, in der Isolierung). Der Schaden am Wasserspeicher wurde behoben.

Das Wasser wurde abgesaugt und mittlerweile ist auf unserer Seite die Trocknung des Kellers voll im Gang. Jedoch stellt sich jetzt heraus, dass der Nachbar weder einen Schaden an seinem Haus erkennen will, noch die Ursache für den Schaden (seine Heizung) anerkennt.
Er weigert sich, seinen Keller trocknen zu lassen und lebt lieber mit nassen Wänden. Prinzipiell ist es für uns zweitrangig, jedoch leht das mit der Trocknung beauftrage Unternehmung nun die Gewährleistung für die Trockenheit ab, solange nicht auch die andere Seite des Hauses eine Trocknung durchführt.

Habe ich eine Möglichkeit, den Nachbarn zum Trocknen zu "zwingen" bzw. rechtliche Ansprüche? Ansonsten bleiben die Wände naß, der Schimmel kommt, der Wert des Hauses sinkt. Zudem wohnen wir mit 2 kleinen Kindern im Haus, deren Umgebung ich gerne Schimmelfrei halten würde.

Vielen Dank für Ihre Antwort.

Sehr geehrter Ratsuchender,

gern nehme ich zu Ihrer Anfrage wie folgt Stellung:

Grundsätzlich haben Sie gegen den Nachbareigentümer einen einklagbaren Anspruch darauf, dass bestehende Beeinträchtigungen der in Ihrem Eigentum stehenden Haushälfte unterbleiben und sich zukünftig auch nicht wiederholen.

Damit ist der Nachbar zunächst in jedem Fall verpflichtet, die Schadensursache zu beseitigen, hier den Defekt am Wasserspeicher reparieren zu lassen. Die Beseitigung des Lecks allein beseitigt jedoch noch nicht die Beeinträchtigung der auch in Ihrem Eigentum stehenden Kellerwände durch den Wasserschaden. Soweit diese durchfeuchtet wurden und anderweitig - etwa nur durch Trocknungsmaßnahmen aus Ihrem Keller heraus - nicht zu trocknen sind, haben Sie auch Anspruch darauf, dass der Nachbar Maßnahmen ergreift, dass die Kellerwände getrocknet werden und auf Dauer trocken bleiben.

Fordern Sie den Nachbarn zunächst schriftlich unter Setzung einer Frist zur Beseitigung der Feuchte in den Kellerwänden und dem Kellerboden auf. Sollte er dieser Aufforderung keine Folge leisten, sollte Sie in jedem Fall zunächst einen Rechtsanwalt hinzuziehen, welcher dann die weitere Interessenvertretung übernimmt.

Sollte ich Fragen übersehen haben, so nutzen Sie bitte die Nachfragefunktion. Ansonsten bedanke ich mich für das mir entgegen gebrachte Vertrauen und verbleibe

mit freundlichen Grüßen

Wundke
Rechtsanwalt

Nachfrage vom Fragesteller 16.01.2014 | 09:17

vielen Dank für Ihre Antwort. Das Schreiben mit Fristsetzung werde ich umgehend auf den Weg bringen. Eine Frage bleibt noch offen. Aus welchen Rechtsgebiet soll ich mir Unterstützung eines Anwalts einholen?

Besten Dank für Ihre Antwort.

Gruß

Antwort auf die Nachfrage vom Anwalt 16.01.2014 | 10:12

Vielen Dank für Ihre Nachfrage.

Ihr Problem unterfällt dem Zivilrecht, hier speziell dem Sachenrecht. Ein auf diesen Gebieten versierter Anwalt sollte sich leicht finden lassen.

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