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Wasserschaden beim Nachbarn

13.08.2019 22:11 |
Preis: 25,00 € |

Nachbarschaftsrecht


Beantwortet von


Folgender Fall .
Wir haben ein Grundstück in dem man das Dach vom Saal des Hauses mit dem Dach vom Nachbargrundstück verbunden hat (wurde nie schriftlich zugestimmt) . Es wurden vor Jahren einfach Sparren auf unsere Grenzmauer(Saalaußenwand) gelegt und angebaut . Das haben die Vorbesitzer des Nachbargrundstücks durchgeführt (Schwester von meinem Vater) . Vor etwa 5Jahren haben die das Nachbarhaus verkauft . Nun ist das Problem das es wohl bei uns durchregnen soll und dann zum Nachbarn rüber läuft und wir jetzt für den Schaden aufkommen sollen. Die Frage ist jetzt sind die Nachbarn im recht ? Müssen wir für den Schaden aufkommen? Es wurde nie ein okay für den Anbau gegeben damals und die Besitzer die jetzt das Nachbarhaus besitzen gehen mit einen Anwalt vor weil sie denken sie sind im Recht aber eigentlich zählt man das ja als einen schwarz bau oder ?
14.08.2019 | 12:22

Antwort

von


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Sehr geehrter Fragesteller,

ich beantworte Ihre Frage gerne wie folgt:

Der Nachbar ist insoweit grundsätzlich im Recht, als dass er einen Schadensersatzanspruch gegen Sie aus dem nachbarrechtlichen Gemeinschaftsverhältnis gegen Sie hat. Es ist ein Anspruch aus §§ 906 ff. 1004 BGB. Wenn also wie bei Ihnen von Ihrem Hausgrundstück eine Störung auf das Nachbargrundstück sich auswirkt, so besteht grundsätzlich ein Schadensersatz-oder Beseitigungsanspruch. Der Regen, der bei Ihnen eindringt ( vorausgesetzt das stimmt ) "stört" also das Hausgrundstück des Nachbarn.

Nun teilen Sie aber mit, dass damals ohne Zustimmung ein "Schwarzbau" errichtet wurde. Hier kommt es nun darauf an, ob diesbezüglich bereits Bestandsschutz eingetreten ist, wovon wohl auszugehen sein wird, wenn die Lage schon einige Jahre so ist.
Sie könnten nun höchstens damit argumentieren, dass Sie selbst eine Beeinträchtigung durch diese Dachkonstruktion erlitten haben und, dass der Nachbar ein Mitverschulden dadurch hat, dass er bzw. sein Rechtsvorgänger die Konstruktion so gewählt hat. Für den Überbau auf Ihr Grundstück, sofern das der Fall durch die Sparren ist, könnte Ihnen eine Überbaurente zustehen. Das ist nicht viel, doch man kann ggf. damit argumentieren.

Für eine weitere Auskunft wäre es gut zu wissen, was denn sein Anwalt genau schreibt.

Ich hoffe, Ihnen weiter geholfen zu haben und verbleibe mit freundlichen Grüßen.

Draudt, Rechtsanwältin


ANTWORT VON

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