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Wasserschaden Keller-Hausrat beschädigt


06.02.2006 21:04 |
Preis: ***,00 € |

Mietrecht, Wohnungseigentum



Hallo,

Ende 2002 zog ich in eine Neubauwohnung als Mieter ein.Zu der Wohnung gehörte ein weiß verputzter und weiß gefliester Keller.
Der Keller war immer sauber und trocken. Ende 2004/2005 lagerte ich deshalb meinen Teppich und Sofa im Keller, da ich mich neu eingerichtet hatte.Paar Monate später entfernte ich die Couch aus dem Keller, da ich sie verkauft hatte. Zu diesem Zeitpunkt war der Keller auch in einem sehr guten sauberen Zustand.
Als ich Sept.2005 meinen Auszug vorbereitete, bemerkte ich, dass Wasser an der einer verputzten Wand heruntergelaufen war (anhand von getrockneten garu-braunen Spuren). An dieser Stelle befand sich auch eine Art Öffnung/Rohr/Leitung, die schon immer mit einer Plastikleiste abgedeckt war. Beim Entfernen der Leiste, sah ich dann noch deutlichere Wasserflecken. Da dies von der Wand auf den Boden gelaufen war, war mein Teppich verschimmelt (NP ca.500€).Der geflieste Boden wies auch Spuren auf.Hausmeister und Vermieterin haben dies zeitgleich gesehen. Nun wurden aber auch zu dieser besagten Zeit bzw. Wochen vorher schon Bauarbeiten genau über dem Keller durchgeführt.Die Einfahrt wurde komplett neu gemacht-alte Steine raus-alles begradigt und neue Steine verlegt. Dies dauerte Wochen an. Grund für die Erneuerung war, dass die Einfahrt den Gewichten der Autos sonst nicht länger standhält,da sich ja auch die Keller darunter befanden. Die Versicherung meiner Vermieterin hat den Versicherungsfall abgelehnt. Wen kann ich jetzt für diesen Schaden verantwortlich machen? Gibt es bereits Gerichtsurteile hierzu? Der Schaden wurde festgestellt nachdem die Bauarbeiten fertiggestellt waren.
Sehr geehrte Fragestellerin, sehr geehrter Fragesteller,


vielen Dank für Ihre Anfrage, welche ich - die Richtigkeit Ihrer Angaben vorausgesetzt - anhand der von Ihnen gemachten Angaben gerne wie folgt summarisch beantworten möchte:


Grundsätzlich können Sie Schadensersatzansprüche gegen denjenigen geltend machen, der die Beschädigung Ihrer Gegenstände schuldhaft verursacht hat.

Dies könnte die die Bauarbeiten ausführende Firma sein, wenn Sie nachweisen können, dass der Wasserschaden auf die Bauarbeiten zurückzuführen ist und die Firma hieran ein Verschulden trifft oder aber die Vermieterin, wenn auf diese die gleichen Voraussetzungen zutreffen. Hier liegt aber das Problem begraben: es dürfte schwierig werden, nach mehreren Wochen eine eindeutige Ursache für den Wasserschaden ausfindig zu machen. Aus diesem Grunde dürfte auch die Haftpflichtversicherung Ihrer Vermieterin eine Einstandspflicht verneint haben. Denn auch die Haftpflichtversicherung muss nur in dem Maße eintreten, wie dies ihr Versicherungsnehmer müsste.

Es könnte sein, dass Ihre Hausratsversicherung diesen Schaden übernimmt. Wenn Sie keine derartige Versicherung haben und den Verursacher des Wasserschadens nicht ausmachen können, bleiben Sie leider auf Ihrem Schaden sitzen.


Ich hoffe, Ihnen mit meiner Prüfung der Rechtslage eine erste rechtliche Orientierung vermittelt zu haben. Bitte haben Sie Verständnis dafür, dass diese Plattform eine ausführliche und persönliche Rechtsberatung nicht ersetzen kann, sondern ausschließlich dazu dient, eine erste überschlägige Einschätzung Ihres Rechtsproblems von einem Rechtsanwalt zu erhalten.

Sofern Sie eine abschließende Beurteilung Ihres Sachverhaltes wünschen, empfehle ich, einen Rechtsanwalt Ihres Vertrauens zu kontaktieren und die Sachlage mit diesem konkret zu erörtern.




Mit freundlichen Grüßen



Jorma Hein
Rechtsanwalt, Mediator

Gisselberger Straße 31
35037 Marburg

Telefon: 06421 - 167131
Fax: 06421 - 167132

hein@haftungsrecht.com
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