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Wasserschaden Einfamilienhaus

| 19.01.2012 18:03 |
Preis: ***,00 € |

Mietrecht, Wohnungseigentum


Beantwortet von


22:06
In unserem im März 2011 frisch komplett saniertem Haus trat am 06.08.2011 infolge eines nicht fachgerecht sanierten Balkons, unter dem sich unser Wohnzimmer befindet, ein Wasserschaden auf. Nach der Schadensmeldung an die beauftragte Firma mit Fristsetzung zur Schadensbeseitigung von 14 Tagen sicherte diese uns die Schadensbeseitigung zu.
Infolge des Schadens musste ein Gerüst gestellt, der Putz an der beschädigten/nassen Wand im Wohnzimmer abgeklopft, der komplette Balkonboden bis zur Betondecke heruntergerissen und erneuert werden. Die Trocknung der Wohnzimmerwand nahm ca.3 Wochen in Anspruch- der Stromverbrauch ist bekannt. Während des gesamten Sanierungsfalles (Zeit bis zur endgültigen Beseitigung 4! Monate) wurde der Balkon mit einer dungelgrünen Folie vor eindringendem Wasser gesichert und verdunkelte während dieser Zeit das Kinderzimmer unseres Sohnes.
Während dieser Zeit stand auch das Gerüst.
Das Wohnzimmer konnten wir während der gesamten Sanierungsmaßnahmen nur eingeschränkt nutzen-auch machte sich wegen anfallender Baumaßnahmen ein mehrmaliges Umräumen der Möbel notwendig.
Desweiteren mussten wir mehrmalig anfallenden Feinstaub der Bauarbeiten im gesamten Wohnzimmerbereich beseitigen.
Es war mehrfach unsere Anwesenheit erforderlich, um notwendige Arbeiten durchführen zu können-was einen immensen Zeitaufwand für uns bedeutete.Auch wurde aufgrund des Nässeschadens der Holzrahmen eines Bildes irreperabel beschädigt-diese Bild gehört zu Einer Serie von 3 Bildern mit gleichem Rahmen. Da die Bilderrahmen nicht mehr erhältlich sind, müssen alle 3 erneuert erden. Kosten pro Rahmen:125€.
Der gesamte Vorgang dauerte trotz mehrfacher Mahnung mit Fristsetzung 4 Monate.
Welchen Schadensersatz/Nutzungsausfall können wir geltend machen?
Was kann ich für die Schmutzbeseitigung fordern?
Welche Ansprüche habe ich an die Versicherung der Firma?

Unser Haus:
Gesamtwohnraum 180qm
Wohnzimmer 50qm
Kinderzimmer 15 qm
Balkon 6 qm

Vielen Dank
19.01.2012 | 18:31

Antwort

von


(562)
Enderstr. 59
01277 Dresden
Tel: 0351/2699394
Tel: 0900 1277591 (2,59 €/. ü , )
Web: http://www.anwaltskanzlei-sperling.de
E-Mail:
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Sehr geehrte Damen und Herren,

ich möchte Ihre Anfrage wie folgt beantworten:

Welchen Schadensersatz/Nutzungsausfall können wir geltend machen?

Für die Dauer der eingeschränkten Nutzung des Hauses bzw. der Zimmer können Sie Entschädigung i.H.d. ortsüblichen Miete (z.B. nach Mietspiegel oder Vergleichsmiete) als Nutzungsausfall fordern. Je nach dem Zeitraum in welchen Sie die Zimmer oder auch die gesamte Wohnung nicht nutzen konnten.

Den aufgewendeten Strom usw. sowie gegebenenfalls von Ihnen für die Sanierung verauslagten Kosten können von Ihnen als Schadensersatz verlangt werden.

Des Weiteren können Sie alle Sachschäden, somit alle notwendigen Bilderrahmen, ersetzt verlangen.

Für das Möbel umräumen können Sie ortsüblichen Lohn für die Arbeitszeit beanspruchen.

Hinsichtlich der notwendigen Anwesenheit kann für diese Zeit der Verdienstausfall beansprucht werden.


Was kann ich für die Schmutzbeseitigung fordern?

Die Kosten der Reinigungsmittel etc. und die geleisteten Stunden in Höhe eines ortsüblichen Lohnes können Sie für die Schmutzbeseitigung verlangen.

Welche Ansprüche habe ich an die Versicherung der Firma?

Sofern die Versicherung den Schadensfall übernimmt, haben Sie die obigen Ansprüche ansonsten bestehen die Ansprüche direkt gegen die Firma

Ich hoffe meine Antwort genügt Ihnen für eine erste Orientierung im Rahmen der Erstberatung und ich darf darauf hinweisen, dass meine Ausführungen auf Ihrer Sachverhaltsdarstellung beruhen.

Gern können Sie von Ihrem Recht zu einer Nachfrage Gebrauch machen. Weitergehende Fragen beantworte ich für Sie im Rahmen einer Mandatsübertragung, ebenso übernehme ich gern weitere Tätigkeiten im Rahmen eines Mandats. Eine Mandatsausführung kann unbeachtlich der örtlichen Entfernung erfolgen und eine Informationsweiterleitung erfolgt dann per E-Mail, Post etc..


Mit vorzüglicher Hochachtung

Simone Sperling
Rechtsanwältin
Fachanwältin für Familienrecht
Betriebswirtin (HWK)
_____________________________

E-Mail: sperling@anwaltskanzlei-sperling.de
www.anwaltskanzlei-sperling.de
www.scheidung-deutschlandweit.de
www.vorsorgeverfuegungen.info


Rückfrage vom Fragesteller 19.01.2012 | 19:45

Vielen Dank für die Antwort -

in welcher Höhe kann ich Nutzungsausfall fordern und wie hoch schätzen Sie die Erfolgsaussichten einer Klage bei vorliegendem Sachverhalt?

Danke

Antwort auf die Rückfrage vom Anwalt 19.01.2012 | 22:06

Sehr geehrte Damen und Herren,

die Nachfrage darf ich folgt beantworten:

Die Nutzungsentschädigung können Sie wie folgt bestimmen:

Ortsübliche Nettokaltmiete/qm x Größe des nicht nutzbaren Raumes ./. 30 Tage x Anzahl der Tage an welchen der Raum nicht genutzt wurde. Wenn eine eingeschränkte Nutzung möglich war, dann ca. 30-50% der vorstehenden Berechnung, je nach Qualität der Einschränkung analog einer Mietminderung.

Nach dem vorgetragenen Sachverhalt sehe ich gute Erfolgsaussichten.

Bewertung des Fragestellers 20.01.2012 | 10:04

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BEWERTUNG VOM FRAGESTELLER 20.01.2012
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Etwas zu allgemein und nicht zwingend genug begründet.


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