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Wasserschaden 9 Monate nach Verkauf der Wohnung - wer ist für den Schaden haftbar?

06.01.2008 10:33 |
Preis: ***,00 € |

Schadensersatz


Beantwortet von

Rechtsanwalt Karlheinz Roth


Meine Eigentumswohnung, in der meine Mutter bis zu ihrem Umzug in ein Pflegeheim wohnte, wurde im Zeitraum Oktober-Dezember 2004 renoviert. Tapeten, Parkettfußboden,
Badezimmer neue Fliesen, Badwanne etc. Eine Gästetoilette wurde in ein Waschmaschinen- und Wäschetrocknerkämmerchen umgewandelt. Waschbecken abmoniert, Heizung weg, Fließen neu. Die Renovierung wurde von einem polnischen Handwerker, der angemeldet ist, ausgeführt, wir haben aber keine Rechnung erhalten. Einzug am 01.01.2005.
Diese Wohnung wurde im März 2007 verkauft. Im Dezember 2007 hat uns der Käufer mitgeteilt, dass es einen erheblichen Wasserschaden gegeben hat. Die Hausverwaltung hat einen Gutachter bestellt, der Schaden ist auf die fehlerhafte fachliche Ausführung der Renovierungsarbeit unseres Handwerkers zurückzuführen. Wir haben bis jetzt noch keine schriftlich Meldung erhalten. Frage, wer ist für den Schaden haftbar ? Wie sollen wir uns verhalten ?

Sehr geehrte Ratsuchende,

vielen Dank für Ihre Anfrage, die ich auf der Grundlage der von Ihnen gemachten Angaben wie folgt beantworte.
Durch Weglassen oder Hinzufügen weiterer Sachverhaltsangaben Ihrerseits kann die rechtliche Beurteilung anders ausfallen, so dass die Beratung innerhalb dieses Forums lediglich eine erste rechtliche Orientierung in der Sache darstellt und keinesfalls den Gang zu einem Kollegen vor Ort ersetzen kann.

Dies vorausgeschickt wird das Folgende ausgeführt:

Grundsätzlich werden Eigentumswohnungen unter Ausschluss der Gewährleistung durch der Verkäufer veräußert. In dem notariellen Kauvertrag wird dann die nachfolgende gängige Klausel verwendet.

"...Der Verkauf erfolgt unter Ausschluss von Gewährleistungsansprüchen...der Verkäufer versichert, dass ihm keine Mängel bekannt sind...”.

Ihre Mutter würde für den Schaden nur dann haften, wenn Sie bzw. der Vertreter bei Abschluss des Vertrages den Schaden arglistig verschwiegen hat.
Hiervon ist wohl aber nicht auszugehen, da es sich hier um einen versteckten Mangel gehandelt haben dürfte.

Adäquat verursacht wurde der Feuchtigkeitsschaden durch den polnischen Handwerker, der die Renovierung im Jahre 2004 durchgeführt hat.
Dieser ist somit auch der Adressat für Schadensersatzansprüche des Neueigentümers der ETW.

Wenn Ihnen die Anschrift des Handwerkers bekannt ist, sollten Sie diese der Hausverwaltung mitteilen.
Weitere Handlungen sind derzeit nicht veranlasst.

Sie sollten darüber hinaus den Kauvertrag einsehen und die Frage der Gewährleistung prüfen.
Wenn der Neueigentümer gegen Ihre Mutter Schadensersatzansprüche geltend machen sollte, empfehle ich die Mandatierung eines Kollegen.

Ich hoffe, dass ich Ihnen in der Sache weiterhelfen konnte.
Für eine kostenlose Rückfrage stehe ich Ihnen gerne zur Verfügung. Sollten Sie eine darüber hinausgehende Vertretung in Erwägung ziehen, empfehle ich Ihnen eine Kontaktaufnahme über die unten mitgeteilte E-Mail-Adresse. Einstweilen verbleibe ich

mit freundlichen Grüßen
K. Roth
- Rechtsanwalt -

Hamburg 2008
info@kanzlei-roth.de

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