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Wasserkosten Nachforderung


23.11.2007 10:29 |
Preis: ***,00 € |

Verwaltungsrecht



Im Jahre 2003 wurde der Wasserzähler in unserem Haus durch die Stadt ausgewechselt. Der Zähler wurde seitens der Stadt falsch eingesetzt, so dass der Zähler seit 2003 nicht richtig gezählt hätte.
Letzte Woche erhielten wir eine korrigierte Schlussrechnung von 2003 - 2005, Betrag ca. 1400 Euro.
Die Summe hätte sich aus ca. Beträgen für einen 4 Personen Haushalt ergeben.
Müssen wir diese Rechnung begleichen, ist doch eigentlich nicht unser Verschulden. Und sind die Rg. 2003 u. 2004 nicht schon verjährt? Und falls wir die Forderung begleichen müssen, mein Mann hat 2004 Insolvenz beantragt, soll er das an seinen Insolvenzverwalter weitergeben? Vielen Dank für Ihre Hilfe im Voraus.



Eingrenzung vom Fragesteller
23.11.2007 | 11:01

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Sehr geehrter Fragesteller,

vorweg möchte ich Sie darauf hinweisen, dass diese Plattform nur dazu dienen soll, Ihnen einen ersten Eindruck der Rechtslage zu vermitteln. Die Leistungen im Rahmen einer persönlichen anwaltlichen Beratung/Vertretung können und sollen an dieser Stelle nicht ersetzt werden. Durch Weglassen oder Hinzufügen von wesentlichen Tatsachen kann die Beurteilung Ihres Anliegens anders ausfallen. Es können nur die wesentlichen Aspekte des Falles geklärt werden.

Aufgrund Ihrer Angaben und unter Berücksichtigung des Einsatzes beantworte ich Ihre Frage wie folgt:

Inwieweit eine Verbrauchsermittlung durch Schätzung zulässig ist, hängt von dem zwischen Ihnen und dem Wasserversorger geschlossenen Vertrag ab. Oftmals ist in den Wasserlieferungsbedingungen geregelt, wie ein vermeintlicher Verbrauch ermittelt wird, wenn eine Messeinrichtung nicht ordnungsgemäß funktioniert. Um in Ihrem konkreten Fall eine verlässliche Auskunft geben zu können, müssten daher die Vertragunterlagen eingesehen werden. Diese würde aber den Rahmen dieses Forums sprengen.

Die grundsätzliche Verjährungsfrist beträgt gem. § 195 BGB 3 Jahre. Insoweit wären Ansprüche aus 2003 bereits verjährt. Die Ansprüche aus 2004 können aber noch fristgerecht bis 31.12.2007 geltend gemacht werden.

Ich hoffe, Ihnen eine erste Orientierungshilfe gegeben zu haben. Bei Unklarheiten benutzen Sie bitte die Nachfragefunktion.

Mit freundlichen Grüßen

Nikolai F. Zutz
-Rechtsanwalt-

Nachfrage vom Fragesteller 23.11.2007 | 13:47

Danke erstmal für Ihre Antwort. Was ich nicht verstehe, können die nach so langer Zeit einfach kommen und Forderungen von 4 Jahren stellen? Das hätten die doch früher merken müssen.
Also kann ich die Zahlung verweigern, falls in den Wasserlieferungsbedingungen etwas derartiges nicht aufgeführt ist? Danke

Antwort auf die Nachfrage vom Anwalt 23.11.2007 | 14:55

Sehr geehrter Fragesteller,

grundsätzlich steht es jedem Gläubiger frei, mit der geltendmachung einer Forderung bis zur Verjährung abzuwarten. Insofern wäre das Vorgehen durchaus rechtens.

Sofern tatsächlich keine Klausel vereinbart wurde, welche eine schätzweise Abrechnung für den gegebenen Fall vorsieht, wäre der Wasserversorger verpflichtet, seine Ansprüche zu begründen. Hierfür müsste er Ihnen konkret überhaupt einen Verbrauch nachweisen können und diesen könnte er dann in rechnung stellen. Bevor Sie allerdings die Zahlung verweigern, sollten Sie sämtliche Vertragsunterlagen durchsehen und den Wasserversorger gegebenenfalls fragen, auf Grund welcher Bestimmung er die schätzweise Abrechnung vorgenommen hat.

Ich hoffe, Ihnen eine weitere Orientierungshilfe gegeben zu haben.

Mit freundlichen Grüßen

Nikolai F. Zutz
-Rechtsanwalt-

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