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Wasserabrechnung nach Kopfzahl

| 14.10.2009 11:13 |
Preis: ***,00 € |

Mietrecht, Wohnungseigentum


Beantwortet von

Rechtsanwalt Reinhard Otto


Sehr geehrte Damen und Herren!

In unserer WEG, einem großen Mehrfamilienhaus, wird die Abrechnung der Wasserkosten per Kopfzahl abgerechnet. Das ist soweit o.k.

Die Abrechnung erfolgt nach einer vor Jahren getroffenen Vereinbarung über die Gesamtheit der Eigentümer und der einzelnen Wohneinheiten. Nach dieser Vereinbarung wird immer noch abgerechnet obwohl sich die Kopfzahlen pro Einheit ständig verändern. Bekannt ist auch, dass sich in den Wohneinheiten mehr Personen aufhalten und Wasser verbrauchen. Es handelt sich um eine Anzahl von Personen die nicht in der Abrechnung erscheinen.

Wäre es nicht besser und rechtens man würde die Anzahl pro Einheit jährlich in der Eigentümer-Versammlung neu festlegen? Welche Personen gelten dabei als zählbar, die beim Einwohnermeldeamt gemeldeten und/oder die vorübergehend über einen erlaubten Zeitraum „X“ hier wohnenden?

Wie könnte eine gerechte Vorgehensweise aussehen.

Vielen Dank für Ihre Antwort.

Mit freundlichem Gruß

Guten Tag,

ich möchte Ihre Anfrage auf der Basis der mitgeteilten Informationen wie folgt beantworten:

Die Eigentümergemeinschaft hat seinerzeit einen Abrechnungsmaßstab vereinbart dahingehend, dass jeder Wohneinheit eine bestimmte Anzahl von "Köpfen" zugeordnet wird.

Ob die von Ihnen vorgeschlagene abweichende Verfahrensweise letztlich besser und vor allem praktikabler wäre, erscheint zweifelhaft, da in jedem Jahr eigentlich genau die Fragen auftauchen, die Sie mit Ihrer Anfrage auch beantwortet haben möchten. Es müsste danach ja in jedem Jahr für jede Wohneinheit konkret festgestellt werden, wann wieviel Personen dort gewohnt haben.

Letztlich bleibt Ihnen zudem nur der Weg, bei der nächsten Mitgliederversammlung einen Antrag auf Änderung der bisherigen Abrechnugsweise zu stellen.

§ 16 Abs. 3 WEigG sagt dazu:

"Die Wohnungseigentümer können abweichend von Absatz 2 durch Stimmenmehrheit beschließen, dass die Betriebskosten des gemeinschaftlichen Eigentums oder des Sondereigentums im Sinne des § 556 Abs. 1 des Bürgerlichen Gesetzbuches, die nicht unmittelbar gegenüber Dritten abgerechnet werden, und die Kosten der Verwaltung nach Verbrauch oder Verursachung erfasst und nach diesem oder nach einem anderen Maßstab verteilt werden, soweit dies ordnungsmäßiger Verwaltung entspricht."

Wenn die Mehrheit der Eigentümer diesen Antrag unterstützt, kann der Modus geändert werden.

Bei der Ermittlung der tatsächlichen Köpfe müssten alle tatsächlich wohnenden Personen sowie Besucher zeitanteilig berücksichtigt werden. Auf die Meldung beim EMA kommt es hingegen nicht an.

Mit freundlichen Grüßen

Bewertung des Fragestellers 16.10.2009 | 09:43

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