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Waschanlagenbetreiber unterstellt Versicherungsbetrug


18.12.2014 19:20 |
Preis: ***,00 € |

Verkehrsrecht


Beantwortet von

Rechtsanwalt Peter Eichhorn



Hallo,

ich fang mal von ganz vorn an.
An einem Sonntag war ich mit meinem PKW in einer Waschanlage, in der ich Stammkunde bin.
Dort riss mein Serienmäßig verbauter Spoiler, bzw Heckabrisskante beim Waschvorgang ab.
Ich meldete Sofort den Schaden & alles wurde aufgenommen.
Ich arbeite selber in einer KFZ-Werkstatt.
Mein Lagermitarbeiter Suche das Teil heraus & erstellte eine Kostenschätzung + Lackierung.
Da mein PKW ein Sodermodell ist, kann bei diesem Modell auch ein "Großer" Spoiler verbaut sein. Dieser hat er fälschlicher Weise in den KV eingerechnet.
Den KV gab ich beim Betreiber ab & er rief mich ca. 2 Tage Später an & teilte mir mit, dass seine Versicherung den Schaden zu hoch empfand.
Ich ließ dies überprüfen, und stellte wiegesagt fest, das ausversehendlich der falsche Spoiler eingerechnet wurde.
Ich ließ den "Richtigen" Spoiler in den neuen KV einrechnen, und brachte ihn vorbei.

Nach ca. 3 Wochen, kam noch keine Reaktion seitens des Waschanlagenbetreiber bzw. der Versicherung.

Ich hab das persönliche Gespräch mit dem Betreiber gesucht, und dieser unterstellte mir, einen Versuchten Versicherungsbetrug.
Da ich doch in der Kfz-Branche wissen sollte, welche Teile auf die PKWs gehören.

Ich habe gerade ein wenig Angst, dass jetzt ernstere Konsequenzen auf mich drauf zu kommen.

Danke für Ihre Anwort.

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Sehr geehrter Ratsuchender,

Konsequenzen sehe ich anhand Ihrer Schilderung nicht.

Sie haben einen Schadensersatzanspruch gegen den Waschanlagenbetreiber.

Der Kostenvoranschlag war aufgrund eines zu großen bzw. falschen Bauteils zu hoch.
Diesen Fehler haben Sie korrigiert.

Betrug setzt u.a. Vorsatz bezüglich einer Täuschung des Waschanlagenbetreibers und die Absicht, sich einen Vermögensvorteil zu verschaffen, voraus.

Ihr Lagermitarbeiter könnte erforderlichenfalls Ihre Schilderung bestätigen und damit Vorsatz und Absicht entkräften.

Mit freundlichen Grüßen

Peter Eichhorn
Rechtsanwalt

Nachfrage vom Fragesteller 18.12.2014 | 20:06

Okay, also mache ich mir ersteinmal keine Sorgen weiter.

Allerdings meinte er, dass es noch eine Weile dauern wird.
Allerdings muss ich den Spoiler dringend ersetzen, da es dort in das Auto herein regnet.

Ich wollte jetzt, die Reparatur selber durchführen, bis die Freigabe dazu erteilt ist.

Ist dies Ratsam?

Antwort auf die Nachfrage vom Anwalt 18.12.2014 | 20:12

Sehr geehrter Ratsuchender,

Sie stellen eine weitere über die Ausgangsfrage hinausgehende Frage.

Eine Reparatur ohne sehr gute Dokumentation bzw. ohne ein Schadens-Gutachten ist nicht ratsam.

Ihr Schadensersatzanspruch ist fällig. Sie müssen sich nicht auf später vertrösten lassen.

Mit freundlichen Grüßen

Peter Eichhorn
Rechtsanwalt

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