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Was schreibe ich auf den Anhörungsbogen der Polizei, wenn der kommt?

22.11.2010 14:32 |
Preis: ***,00 € |

Strafrecht


Beantwortet von

Rechtsanwalt Ingo Bordasch


Hallo,
ich habe heute eine riesiege Dummheit begangen,
Ich war einkaufen und habe einen geringen Teil meiner Einkäufe einfach in die Tasche gesteckt. 49€
An der Kasse habe ich den anderen Teil dann bezahlt und bin dort aufgehalten worden.
Ich Büro habe ich meine Tasche öffnen müssen und habe natürlich alles gestanden.
Ich bin 29 Jahre alt weiß selber nicht was mich da geritten hat ich habe einfach nicht über die Konsequenzen nachgedacht. Ich bereue zu tiefst was ich getan habe und mit ist es unendlich peinlich! Es war das erste und letzt Mal das ich so etwas gemacht habe! Mir wird das ganz sicher NICHT noch einmal passieren.
Meine Frage ist nun was schreibe ich auf den Anhörungsbogen der Polizei wenn der kommt ich bin nicht so gut darin so was zu formulieren. Ich habe riesige Panik.
Grüße SABRINA
Noch zu meiner Person
29 Jahre alt
Alleinerziehende Mutter mit wenig Geld für einen Anwalt, vielleicht kann mit dennoch jemand einen Tipp geben was ich jetzt tun kann bzw muss?

Sehr geehrter Fragestellerin,

da Sie über 21 Jahre alt sind, ist Erwachsenenstrafrecht zwingend anwendbar.

Gem § 243 StGB wird Diebstahl mit Freiheitsstrafe bis zu 5 Jahren oder mit Geldstrafe bestraft.

Als Ersttäter können Sie jedoch idR mit Milde rechnen.

Bei Diebstahl in der von Ihnen genannten Höhe wird meist das Verfahren eingestellt. Entweder ohne oder mit Auflagen.
Werden Auflagen erteilt, müssen diese erst erfüllt werden bevor das Verfahren endgültig eingestellt wird.
Auflagen können z. Bsp. Spenden an gemeinnützige Vereine, Hilfsdienste in sozialen Einrichtungen etc. sein

In dem Anhörungsbogen können Sie Ihre Sicht zu dem Geschehen schildern, müssen dies jedoch nicht. Angaben zu Ihrer Person (Vor-, Familien- und Geburtsname, Geburtsdatum, Familienstand, Wohnort, Adresse und Staatsangehörigkeit) müssen Sie hingegen machen.
Wenn Sie sich unsicher sind, was Sie in den Anhörungsbogen zum Tatvorwurf schreiben sollen, schreiben Sie besser nichts.

Sollte das Verfahren nicht eingestellt werden, wovon ich aber nicht ausgehe, sollten Sie einen Rechtsanwalt Ihrer Wahl mit Ihrer Verteidigung beauftragen, da dieser Akteneinsicht nehmen und gegebenenfalls doch noch eine Einstellung erreichen kann.

Gerne steht Ihnen unsere Kanzlei dazu zur Verfügung, wobei die von Ihnen hier gezahlte Erstberatungsgebühr angerechnet wird. Auch eine größere örtliche Entfernung steht einer Mandatsübernahme nicht im Wege, da die Kommunikation auch gut über Telefon, EMail, Post und Fax erfolgen kann.

Bitte haben Sie Verständnis dafür, dass diese Plattform eine ausführliche und persönliche Rechtsberatung nicht ersetzen kann,
sondern ausschließlich dazu dient, eine erste überschlägige Einschätzung Ihres Rechtsproblems auf Grundlage der von Ihnen
übermittelten Informationen von einem Rechtsanwalt zu erhalten.
Durch Weglassen oder Hinzufügen weiterer Sachverhaltsangaben Ihrerseits kann die rechtliche Beurteilung anders ausfallen.

Ich hoffe, mit der Beantwortung Ihrer Anfrage, weitergeholfen zu haben.
Für Rückfragen nutzen Sie bitte die Möglichkeit der kostenlosen Nachfrage.
Für eine weiterführende Interessenvertretung stehe ich Ihnen gerne zur Verfügung.

Mit freundlichen Grüßen

Ingo Bordasch
Rechtsanwalt

Tel.: 030 - 293 646 75
Fax.: 030 - 293 646 76
frag-einen-anwalt@RA-Bordasch.de

PS.: Wenn Sie diese Antwort bewerten, helfen Sie mit, diesen Service transparenter und verständlicher zu gestalten.

Nachfrage vom Fragesteller 22.11.2010 | 20:34

Hallo nochmal und vielen Dank für die ausführliche Antwort.
Ist es denn sinnvoll meine Sicht der Dinge zu schildern?
Es war dumm völlig sinnlos und wirklich das erste Mal ist es sinnvoll dies in dem Anhörungsbogen zu schreiben?
Mir tut das so unendlich leid - klar ist dies zu spät. Und ich habe daraus gelernt sowas werde ich nie wieder tun! Ich kann auch nicht sagen warum ich es getan habe.

Antwort auf die Nachfrage vom Anwalt 25.11.2010 | 00:45

Sehr geehrter Fragestellerin,

ob es letztendlich sinnvoll ist zum Tatvorwurf Stellung zu nehmen, kann von hier, ohne Akteneinsicht, nicht beurteilt werden. Wenn Sie nichts sagen, können Sie jedenfalls nichts falsch machen.

Das es Ihnen leid tut hat keinen Einfluss auf das weitere Vorgehen der Staatsanwaltschaft. Insoweit rate ich Ihnen auf dem Anhörungsbogen nur Ihre persönlichen Daten anzugeben.

Mit freundlichen Grüßen

Ingo Bordasch
- Rechtsanwalt -

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