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Was passiert nach Restschuldbefreiung mit weiter gepfändetem Lohn?

| 23.10.2018 00:52 |
Preis: 52,00 € |

Insolvenzrecht


Beantwortet von


Zusammenfassung: Herausgabe von gepfändetem Lohn bei vorzeitiger Beendigung des Insolvenzverfahrens

Sehr geehrte Damen und Herren,

ich habe seit dem 3.Mai 2018 meine Restschuldbefreiung nach drei Jahren erlangt. Am 25.02.2015 wurde meine Insolvenz eröffnet und vor dem 25.02.2018 stellte ich den Antrag auf vorzeitige Restschuldbefreiung nach 3 Jahren, da ich 35 Prozent plus Gerichts -und Verwalterkosten bezahlt hatte. Im Mai dann der positive Bescheid. Mein Verwalter sagte mir Ende Februar, man müsse mich weiter pfänden, er würde das Geld aber separieren, damit man mir dies, falls das Gericht der 3 Jährigen Insolvenz zustimmt, ausbezahlt.Mein März, April und Mai-Gehalt wurde noch gepfändet. Seit fast 5 Monaten renne ich jetzt meinem Geld hinterher und der Verwalter meinte heute, er hätte das Recht, es einzubehalten. Er könnte es den Gläubigern noch dazu bezahlen zur Ausschüttung. Was kann ich jetzt tun? Ich bekomme dies nur von Mitarbeitern gesagt.Auf schriftliche Anfragen wird nicht reagiert.

Liebe Grüße

M.U.
23.10.2018 | 08:27

Antwort

von


(89)
Hohenzollernring 57
50672 Köln
Tel: 0221 - 95279564
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Sehr geehrter Fragesteller,

Ihre Anfrage möchte ich Ihnen auf Grundlage der angegebenen Informationen verbindlich wie folgt beantworten:

Hierbei muss man unterscheiden, ab wann der Beschluss gilt. Grundsätzlich gilt das Recht zur Pfändung des Gehaltes bis zur Beschlussfassung. Aus diesem Grund ist die Pfändung und der Einbehalt des Geldes auch nicht zu beanstanden.
Wenn der Grund für die Beschlussfassung früher eingetreten und durch das Insolvenzgericht festgestellt wurde, hat der Insolvenzverwalter das darüber hinausgehende Gehalt freizugeben und nicht zu verteilen.

Sofern die Gläubiger also befriedigt sind und die Kosten gedeckt sind, stehen Ihnen natürlich gegebenenfalls darüber hinausgehend einbehaltene Beträge zur Zurückzahlung zu.
Ich darf aber dazu anfügen, dass das in der Praxis sehr selten vorkommt.

Man muss also die Verteilung und Schlussrechnung abwarten. Dies passiert zwar zeitnah, aber auch nicht sofort. Es wäre möglich, den Insolvenzverwalter aufzufordern, die Verteilung vorzunehmen und abzurechnen. Zudem kann in die Verfahrensakte beim Insolvenzgericht Einsicht genommen werden. Damit würde man den aktuellen Verfahrensstand erfahren.

Ich hoffe, Ihre Frage verständlich beantwortet zu haben und bedanke mich für das entgegengebrachte Vertrauen. Bei Unklarheiten können Sie die kostenlose Nachfragefunktion benutzen.

Mit freundlichen Grüßen


Rechtsanwalt Michael Wübbe

Bewertung des Fragestellers 25.10.2018 | 14:23

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