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Was passiert mit Vereinsämtern nach Auflösung?


| 27.09.2017 19:34 |
Preis: 28,00 € |

Vereinsrecht


Beantwortet von

Rechtsanwältin Brigitte Draudt



Ein Verein wird aufgelöst, Liquidatoren durch die MV bestimmt, Liquidation/Sperrjahr beginnt.

Der Verein hat bei Auflösung zwei BGB-Vorstände (jeweils alleinvertretungsberechtigt) und weitere "Präsidiumsmitglieder", die gewählt, aber nicht BGB-Vorstand sind. Die eigentliche Wahlperiode dauert zum Zeitpunkt der Auflösung noch drei Jahre.

Fragen:

1.
Müssen zwingend zwei Liquidatoren bestimmt werden, weil die Satzung zwei BGB-Vorstände vorsieht? Was ist, wenn sich nur eine Person als Liquidator zur Verfügung stellt?

2.
Endet die Amtszeit eines Vorstands automatisch, wenn er nicht zum Liquidator bestimmt wird?


2. Wie lange sind die übrigen Präsidiumsmitglieder noch im Amt? Endet deren Amtzeit mit Auflösungsbeschluss oder erst mit Ende der Liquidation/Ablauf Sperrjahr/Löschung?

Danke und Grüße
Eingrenzung vom Fragesteller
28.09.2017 | 07:23
Sehr geehrter Fragesteller,

Ich beantworte Ihre Frage gerne wie folgt:

Bei der Liquidation eines Vereins sind dann die Liquidatoren eine besonderes Vereinsorgan.
Sie treten als gesetzliches Geschäftsführungs- und Vertretungsorgan an die Stelle des Vorstands.
Damit enden die Rechte und Pflichten des Vorstands, also auch der Präsidiumsmitglieder.

Ich weise darauf hin, dass ich Ihre eingegrenzte Frage beantwortet habe.
Davon umfasst ist keine Prüfung, ob das Vorgehen so von der Satzung des Vereins vorgesehen ist, mir die Satzung auch nicht bekannt ist. Die Auflösung eines Vereins ist eine rechtlich komplexe Materie, bei der auch Anmeldungen zum Vereinsregister notwendig sind. Dies sollte am besten unter Zuhilfenahme rechtlicher Beratung erfolgen.

Ich hoffe, Ihnen weiter geholfen zu haben und verbleibe mit freundlichen Grüßen

Draudt
Rechtsanwältin
Bewertung des Fragestellers 08.10.2017 | 10:27


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