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Was passiert, wenn wir den Termin zum Auszug nicht einhalten können?


22.08.2007 18:07 |
Preis: ***,00 € |

Mietrecht, Wohnungseigentum


Beantwortet von

Rechtsanwalt Karlheinz Roth



Folgendes Problem:
Wir wohnen seit 10,5 Jahren in einem Haus.Leider sieht es aus betriebsbedingten Gründen oftmals mit den Mietzahlungen nicht so gut aus.Zur Zeit besteht eine offene Summe über 3,5 Monatsmieten, und nachdem der Vermieter es im letzten Jahr schon mal versucht hat, möchte er uns nun endgültig raushaben. Ein persönlich zugestelltes Kündigungsschreiben erhielten wir am letzten Freitag, mit ersatzweise ordentlicher Kündigung sowie fristloser Kündigung und der Aufforderung zum 1.09. zu übergeben.Ansonsten soll sofort Räumungsklage erhoben werden. Nun wollen wir aber auch tatsächlich raus.
Ich habe dann mit dem Vermieter gesprochen, daß wir sicher erst etwas anderes zum 1.10. finden würden. Er sagte mir, wenn ich ein rechtsverbindliches Schreiben, daß wir zum 1.10. wirklich raus sind, welches durch einen Gerichtsvollzieher anerkannt wird, vorlegen würde, so könnte er von einer Räumungsklage bis zu dem Termin 1.10. absehen. Da meine Lebensgefährtin Hilfe zum Leben bekommt, sowie eine ärtztlich attestierte psychische Krankheit mit einhergehenden tiefen Depressionen hat, könnte es nicht so leicht sein, schnell etwas passendes zu finden.Was für ein Schreiben kann ich dem Vermieter geben, und was passiert, wenn wir den Termin nicht einhalten können ?
Außerdem muß ich noch anfügen, daß wir immer wieder sporadisch die Mietzahlungen in Teilzahlung vorgenommen haben, und auch dieses Mal alles wieder hinbekommen würden.
Vielen Dank für Ihre Antwort !
Sehr geehrter Ratsuchender,

vielen Dank für Ihre Anfrage, die ich auf der Grundlage der von Ihnen gemachten Angaben wie folgt beantworte.
Durch Weglassen oder Hinzufügen weiterer Sachverhaltsangaben Ihrerseits kann die rechtliche Beurteilung anders ausfallen, so dass die Beratung innerhalb dieses Forums lediglich eine erste rechtliche Orientierung in der Sache darstellt und keinesfalls den Gang zu einem Kollegen vor Ort ersetzen kann.

Dies vorausgeschickt wird das Folgende ausgeführt:

In diesem Schreiben sollten Sie die Kündigung des Vermieters anerkennen und sich schuldrechtlich verpflichten, die Wohnung bis zum 01.10.2007 geräumt an den Vermieter herauszugeben.

Wenn Sie diesen Termin nicht einhalten können, wird der Vermieter Räumungsklage erheben. Ein gerichtliches Verfahren ist mit nicht unerheblichen Kosten verbunden, so dass Sie dieses Prozedere unbedingt vermeiden sollten.

Den Mietrückstand müssen Sie ohnehin nachzahlen.

Insoweit sollten Sie sich mit Hochdruck um eine neue Wohnung kümmern.

Ich hoffe, dass ich Ihnen in der Sache weiterhelfen konnte.
Für eine kostenlose Rückfrage stehe ich Ihnen gerne zur Verfügung. Sollten Sie eine darüber hinausgehende Vertretung in Erwägung ziehen, empfehle ich Ihnen eine Kontaktaufnahme über die unten mitgeteilte E-Mail-Adresse. Einstweilen verbleibe ich

mit freundlichen Grüßen
K. Roth
- Rechtsanwalt -

Hamburg 2007
info@kanzlei-roth.de
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