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Was muss ichan Unterhalt bezahlen?

14.11.2013 09:49 |
Preis: ***,00 € |

Familienrecht


Beantwortet von

Notar und Rechtsanwalt Oliver Wöhler


Sehr geehrter Anwalt,
ich habe folgende Situation:
Ich bin ein geschiedener Mann mit einem Sohn aus dieser Ehe, der 13 Jahre alt ist. Ich arbeite Vollzeit und verdiene 1160 EUR Netto. Leider habe ich aufgrund der Jobsituation in unserer Region keine andere Stelle gefunden, bei der ich mehr verdienen kann. Mein Arbeitgeber möchte auch nicht, dass ich einen Nebenjob annehme, um mich 100 % auf meine Arbeit zu konzentrieren. Er würde dies auch schriftlich bestätigen.
Nun habe ich folgendes Problem:
Ich lebe in einer neuen Beziehung, die erst ca. 1 Jahr andauert und ich lebe bei dieser Frau. Ich muss natürlich auch einen Teil der Miete und der Kosten für die Lebensmittel tragen. Leider reicht das Geld hinten und vorne nicht aus, um meinen Lebensunterhalt zu bestreiten. Ich zahle an meinen Sohn 364 EUR monatlich Unterhalt.
Meine Fragen sind:
Ist die Berechnung richtig?
Da meine neue Beziehung noch ich nicht solange andauert und die Vermieter etwas komisch sind, bin ich auch nicht mit im Mietvertrag eingetragen. Muss ich dem Jugendamt nachweisen, dass ich Miete bezahle? Und reicht es hier aus, wenn meine Partnerin das schriftlich bestätigt, oder was kann ich hier machen? Was muss ich dem Jungendamt vorweisen, für eine Neuberechnung?
Vielen Dank

Mit freundlichen Grüßen

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Sehr geehrter Ratsuchender,

vielen Dank für Ihre Anfrage, die ich anhand des von Ihnen geschilderten Sachverhalts beantworten möchte:

Sie sollten dringend einen Anwalt aufsuchen, da die Unterhaltsfrage aus der Distanz nicht abschließend zu klären ist.

Ihr Selbstbehalt gegenüber dem Sohn sind 1000 € netto. Von Ihrem Einkommen wären aber noch berufsbedingte Aufwendungen abzuziehen, die man entweder konkret berechnet oder mit 5 % pauschal.

Würde man pauschal rechnen wäre Ihr Einkommen um 58 € zu mindern und es würden für den Unterhalt nur 102 € verbleiben. Warum Sie 364 € zahlen kann ich nicht nachvollziehen, der Mindestunterhalt in der Altersgruppe Ihres Sohnes liegt bei 334 €. Das Problem ist, dass die Rechtsprechung streng ist, wenn der Unterhaltspflichtige den Mindestunterhalt nicht zahlen kann. Man erwartet von Ihnen sich intensiv um eine neue Stelle zu bemühen, auch in weiterer Entfernung. Dies müssten Sie nachweisen. Wenn Sie trotz intensiver Bemühungen zur Zeit keine andere Stelle finden, wären die 364 € zu viel, weil Ihre Leistungsfähigkeit nur bei 102 € liegt. Die Frage der Miete spielt schon eine Rolle, weil im Selbstbehalt von 1000 € auch Wohnkosten enthalten sind. Es reicht aber, wenn Ihre Partnerin und Sie nachweisen, dass Sie einen Teil der Wohnkosten tragen. Das müssen Sie aber belegen können, ansonsten könnte man Ihren Selbstbehalt heraufsetzen.

Sie sollten aktuell versuchen eine Herabsetzung des Unterhalts zu erreichen. Falls es einen Titel gibt, muss sogar über eine gerichtliche Abänderung nachgedacht werden. Hier sind aber alle Details Ihres Falles zu klären, was ich aus der Entfernung nicht kann.

Sie sollten daher einen Anwalt aufsuchen.




Ich hoffe, Ihre Frage verständlich beantwortet zu haben und bedanke mich für das entgegengebrachte Vertrauen. Bei Unklarheiten können Sie die kostenlose Nachfragefunktion benutzen.

Mit freundlichen Grüßen
Oliver Wöhler, Rechtsanwalt

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