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Was muss er an Kindesunterhalt zahlen?

| 28.09.2012 10:32 |
Preis: ***,00 € |

Familienrecht


ich bin seit Juni eine Alleinerziehende Mutter von 3 Kinder im alter von 10.12 und 15 Jahre.mein Ehemann hat in Juni bis August 600Euro gesammt unterhalt bezahlt.er bekommt Ca 1960Euro Gehalt .mein komplett Einkommen sind 1858 Euro davon bekommt aber meine pflegekraft 235 € Pflegegeld die mit in mein Einkommen sind.. Jetzt diesen Monat hat er mir 750Euro überwiesen.meine frage wäre was müsste er an unterhalt zahlen für die Kids.muss das nicht mehr sein.danke schön für die Hilfe.und wo kann ich mir sonst in meiner Stadt Hilfe holen.

Sehr geehrte Ratssuchende,

gerne beantworte ich Ihre Frage aufgrund Ihrer Sachverhaltsschilderung wie folgt:

Ihre Frage lässt sich pauschal leider nicht so einfach beantworten. Zur Berechnung des Kindesunterhalts ist grundsätzlich das durchschnittliche Nettoeinkommen des Unterhaltspflichtigen der letzten 12 Monate entscheidend. Zudem sind etwaige Steuererstattungen oder –nachzahlungen aus dem letzten Einkommenssteuerbescheid zu berücksichtigen.

Leider kann ich Ihrer Sachverhaltsschilderung nicht entnehmen, ob es sich bei dem von Ihnen angegebenen Verdienst Ihres Ehemannes (ca. 1960,- €) um einen Brutto- oder Nettobetrag handelt. Entscheidend wäre – wie oben ausgeführt – das Nettoeinkommen Ihres Ehemannes.

Von dem Nettoverdienst müssten zudem noch 5 % berufsbedingte Aufwendungen abgezogen werden, so dass sich hieraus das bereinigte Nettoeinkommen Ihres Ehemannes errechnen würde, was für die Unterhaltszahlungen heranzuziehen wäre.

Ebenfalls zu berücksichtigen wäre noch der Selbstbehalt Ihres Ehemannes, der gegenüber minderjährigen Kindern 950,00 € beträgt und im Hinblick auf die für Unterhaltszahlungen zur Verfügung stehenden Verteilungsmasse in Abzug zu bringen wäre.

Nach der Düsseldorfer Tabelle müsste Ihr Ehemann grundsätzlich einen Mindestunterhalt (1. Stufe) von insgesamt 937,00 € zahlen (1. Kind 272 € / 2. Kind 334 € / 3. Kind 331 €). Dies würde jedoch voraussetzen, dass Ihr Ehemann nach Abzug des Selbstbehalts von seinem bereinigten Nettoeinkommen auch tatsächlich noch über einen derart hohen Betrag verfügt. Sollte die Verteilungsmasse (bereinigtes Nettoeinkommen nach Abzug des Selbstbehalts) jedoch unter diesem Betrag liegen, wären Unterhaltszahlungen auf diesen geringeren Betrag begrenzt (sog. Mangelfallberechnung).

Eine abschließende Beurteilung ist mir mangels genauer Kenntnisse der Einkommenssituation Ihres Ehemannes leider nicht möglich. Gerne können Sie insoweit aber die kostenlose Nachfragefunktion des Portals nutzen.

Zur genauen Unterhaltsberechnung kann ich Ihnen nur dringend empfehlen, einen im Familienrecht tätigen Rechtsanwalt aufzusuchen. Dieser könnte Ihren Ehemann zunächst zur Auskunft seines Einkommens auffordern und den Kindesunterhalt im Anschluss berechnen und geltend machen. Gerne können Sie sich insoweit auch an mich wenden.

Ich hoffe, Ihnen einen ersten Überblick verschafft zu haben.

Ich weise abschließend darauf hin, dass es durch Hinzufügen und Weglassen wesentlicher Umstände im Sachverhalt durchaus zu einer komplett anderen rechtlichen Bewertung kommen kann.

Mit freundlichen Grüßen

Daniel Neubauer
Rechtsanwalt

Rückfrage vom Fragesteller 28.09.2012 | 13:15

die 1960 euro ist sein nettoverdienst.das ist fast jeden monat in dem durchschnitt.dann bekommt er halt noch weihnachtsgeld und das waren in den letzten jahren ca. 1000€ netto.da hat sich nie was geändert. er hat inden letzten 12 jahre keine steuererklärung gemacht.das was noch wäre er hat momentan steuerklasse 3 mit 3 kinder was sich ja ende des jahres auf steuerklasse 1 ändern würde.ich hoffe sie können damit jetzt mehr anfangen.was müsste ihm denn bleiben 950€ oder 1050€.danke schön für ihre mühe..könnten sie mir ein anwalt in meiner stadt empfelen..liebe grüsse und noch mal ganz herzlichsten dank für ihre mühe

Antwort auf die Rückfrage vom Anwalt 28.09.2012 | 13:52

Sehr geehrte Ratssuchende,

gerne beantworte ich Ihre Nachfrage wie folgt:

Unter Zugrundelegung Ihrer Angaben dürfte sich ein bereinigtes Nettoeinkommen Ihres Ehemannes von ca. 1.940,- € ergeben (Nettogehalt ca. 1.960,- € zzgl. ca. 83,- € anteiliges Weihnachtsgeld abzgl. 103,- € 5 % betriebsbedingter Aufwendungen).

Mit diesem Einkommen wäre Ihr Ehemann in die 3. Stufe der Düsseldorfer Tabelle einzuordnen. Dies hätte zur Folge, dass Ihr Ehemann grundsätzlich einen Unterhalt von insgesamt 1.060,- € (1. Kind 309,- € / 2. Kind 377,- € / 3. Kind 374,- €) zahlen müsste.

Der Selbstbehalt Ihres Ehemannes beträgt 950,- € gegenüber den minderjährigen Kindern, so dass Ihrem Ehemann im Hinblick auf die Unterhaltszahlungen eine Verteilungsmasse von ca. 990,- € zur Verfügung stehen würde.

Auf diesen Betrag (990,- €) wären die Unterhaltszahlungen an Ihre drei Kinder begrenzt, wobei der jeweilige Unterhalt Ihrer Kinder im Wege der sog. Mangelfallberechnung entsprechend reduziert werden würde.

Ich möchte jedoch noch einmal ausdrücklich darauf hinweisen, dass zu einer exakten Berechnung die genauen Einkommensverhältnisse Ihres Ehemannes vorliegen müssten.

Gerne kann ich Ihnen anbieten, den Kindesunterhalt gegenüber Ihrem Ehemann geltend zu machen, zumal unsere Kanzlei schon mehrere Mandate im MK bearbeitet hat. Im heutigen Zeitalter ist eine Mandatsbearbeitung auch via eMail und Telefon unproblematisch. Gerne können Sie mich über die hinterlegten Daten kontaktieren.

Falls Sie einen ortsansässigen Kollegen einschalten möchten, empfehle ich, über das Internet nach einem im Familienrecht tätigen Rechtsanwalt zu suchen.

Mit freundlichen Grüßen

Daniel Neubauer
Rechtsanwalt

Bewertung des Fragestellers 30.09.2012 | 11:06

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er hat mir sogar weiterhin seine hilfe angeboten.er war bzw. ist super nett gewesen.ich bedanke mich noch mal ganz herzlichst für seine hilfe.

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