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Was kommt nach der Lohnfortzahlung, wenn kein Krankengeldanspruch besteht?

| 22.10.2014 09:46 |
Preis: ***,00 € |

Sozialrecht


Beantwortet von


15:27
Sehr geehrte Damen und Herren.

Ich bin seit vielen Jahren geringfügig, auf 450-Euro-Basis, beschäftigt. Davor sozialversicherungspflichtig in Vollzeit.

Mittlerweile bin ich an MS erkrankt und kann nicht mehr arbeiten. Da mein Gehalt für das Familieneinkommen existenziell wichtig ist, war ich in der Vergangenheit nie krank. Jetzt ist es allerdings soweit. Mein Arzt hat mich aktuell schon seit 3 Wochen AU geschrieben. Er sagt, es wird auch dabei bleiben und sicher nicht besser. Ich fühle mich vor Schmerzen und Schwäche auch nicht mehr in der Lage zu arbeiten.

Nun bekommen ich als 450-Euro-Kraft ja 6 Wochen Lohnfortzahlung und leider im Rahmen der Familienversicherung danach kein Krankengeld.

Der Rentenantrag ist bereits gestellt – jedoch noch nicht bewilligt. Wie gesagt, Krankengeld bekomme ich nicht. Mein Arbeitsvertrag besteht zwar weiter, aber ich kann nicht arbeiten.

- Wo kann ich nach den 6 Wochen Entgeltfortzahlung Hilfe bekommen?
- Gehe ich dann zur Agentur für Arbeit um Leistungen nach § 125 SGB III zu beantragen? Ich habe noch alte nicht ausgeschöpfte Ansprüche auf ALG.
- Allerdings bin ich aktuell erst seit 3 Wochen arbeitsunfähig? Reicht das?
- Oder muss ich dann mit ALG II überbrücken?

Vielen, vielen Dank für Ihre schnelle Rückmeldung.

Viele Grüße
22.10.2014 | 10:11

Antwort

von


(594)
Holstenplatz 9
25335 Elmshorn
Tel: 06704017745
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Sehr geehrter Fragesteller,

Ihre Anfrage möchte ich Ihnen auf Grundlage der angegebenen Informationen verbindlich wie folgt beantworten:


Solange Sie noch einen unverbrauchten Restanspruch auf Arbeitslosengeld 1 haben, erhalten Sie Nahtlosigkeit Geld nach § 145 SGB III .

Wenn Ihnen kein Anspruch auf Arbeitslosengeld I mir zusteht, dann müssen Sie die Zeit bis zur Gewährung einer Erwerbsminderungsrente mit Arbeitslosengeld II überbrücken.

Ich hoffe, Ihre Frage verständlich beantwortet zu haben und bedanke mich für das entgegengebrachte Vertrauen. Bei Unklarheiten können Sie die kostenlose Nachfragefunktion benutzen.

Mit freundlichen Grüßen


Rechtsanwalt Michael Grübnau-Rieken, LL.M., M.A.

Rückfrage vom Fragesteller 03.12.2014 | 10:53

Vielen Dank für Ihre Antwort.

Die Agentur für Arbeit behauptet, ich hätte 78 Wochen vorher krank/AU sein müssen. Daher kein Anspruch auf o.g. ALG gem §145.

Ferner wird behauptet, dass die letzte Vollzeitbeschäftigung (zwecks Erwerb von ALG-Ansprüchen) zu lang her ist (2008). Verfallen meine Ansprüche wirklich nach so langer Zeit? Seit dem war ich im Mutterschutz, Elternzeit und geringfügig beschäftigt.

Ist das alles so korrekt?

Vielen, vielen Dank und viele Grüße

Antwort auf die Rückfrage vom Anwalt 04.12.2014 | 15:27

In der Tat folgt die Aussteuerung aus der Krankenkasse erst nach Bezug von Krankengeld nach 78 Wochen, wenn der Anspruch aufgebraucht ist.

Der Anspruch auf ALG I ist 4 Jahre nach der Entstehung des Stammtrecht verjährt.

Welche Leistungen wurden während der Elternzeit bezogen? ggf. wurden Beiträge zur Sozialversicherung gezahlt. Dann wäre ein Anspruch zu begründen.

Gerne können Sie mir via Email mitteilen, welche Leistungen Sie bezogen haben (Elterngeld etc).

Ich werde dann dazu nochmals Stellung beziehen.

Mit freundl. Grüßen

Grübnau-Rieken
Rechtsanwalt

Bewertung des Fragestellers 04.11.2014 | 10:04

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