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Was ist die Bemessungsgrundlage bei der Schenkungssteuer von Grundbesitz?

| 17.07.2011 22:34 |
Preis: ***,00 € |

Steuerrecht


Beantwortet von


in unter 2 Stunden
Sehr geehrte Damen und Herren,

im Jahre 2007 erwarb ich durch einen notariellen Kaufvertrag ein Einfamilienhaus im Wert von damals ca. 50 T€.

Ich würde gerne dieses Objekt verschenken an eine Person, mit der ich nicht in einem verwandtschaftlichen Verhältnis stehe.

Meine Fragen:
1. Was ist die Bemessungsgrundlage bei der Schenkungssteuer von Grundbesitz - Einheitswert oder fiktiver von mir angesetzter Wert also ca. 50 T€ oder Verkehrswert (wie würde der ggf. errechnet)?
2. Freibetrag?
3. Steuertarif?

Im vorab vielen Dank für Ihre Antwort.
17.07.2011 | 23:36

Antwort

von


(1393)
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Sehr geehrte Ratsuchende,

vielen Dank für Ihre Anfrage, die ich auf Grundlage Ihrer Angaben wie folgt beantworte:

Die Bemessungsgrundlage für die Schenkung ist der Grundstückswert, der im Wege des Ertragswertverfahren zu ermitteln ist, <a href="http://dejure.org/gesetze/BewG/76.html" target="_blank" class="djo_link" title="§ 76 BewG: Bewertung">§ 76 Abs. 1 BewG</a> . Der Grundstückswert umfaßt dabei den Bodenwert, den Gebäudewert und den Wert der Außenanlagen. Der Grundstückswert / Ertragswert wird durch die Anwendung des Vervielfältigers, <a href="http://dejure.org/gesetze/BewG/80.html" target="_blank" class="djo_link" title="§ 80 BewG: Vervielfältiger">§ 80 BewG</a> ermittelt.

Die (übliche) Jahresrohmiete wird mit einem Vervielfaltiger multipliziert, der u.a. je nach Gebäudealter zu bestimmen ist. Den Vervielfältiger für die Jahresrohmiete finden Sie hier:

<a target="_blank" href="http://dejure.org/gesetze/BewG/Anlage_7.html" rel="nofollow">http://dejure.org/gesetze/BewG/Anlage_7.html</a>

Ermäßigung oder Erhöhungen des Ertragswertes sind in <a href="http://dejure.org/gesetze/BewG/82.html" target="_blank" class="djo_link" title="§ 82 BewG: Ermäßigung und Erhöhung">§ 82 BewG</a> geregelt.

Der Freibetrag beträgt EUR 20.000,- und der Steuertarif auf Grundlage des angebenen Wertes 30 %.

Ich hoffe ich konnte Ihnen weiterhelfen.

Mit besten Grüßen
<!--dejureok-->


Rechtsanwalt Marcus Schröter, MBA

Ergänzung vom Anwalt 24.07.2011 | 12:47

Sehr geehrte Ratsuchende,

auf den Hinweis des Kollegen Schweizer bestimmt sich die Bewertung nach <a href="http://dejure.org/gesetze/BewG/146.html" target="_blank" class="djo_link" title="§ 146 BewG: Bebaute Grundstücke">§ 146 BewG</a> . Vervielfältiger ist hier die 12,5 fache Jahresmiete der tatsächlichen Nettomiete oder der üblichen Jahresmiete, reduziert um das Alter des Hauses.

Mit besten Grüßen
<!--dejureok-->

Bewertung des Fragestellers 24.07.2011 | 12:36

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