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Was hat sich für mich jetzt alles ändert, seit mein Sohn 18 ist und wie lange ich für ihn zahlen muß


09.03.2007 17:54 |
Preis: ***,00 € |

Familienrecht



Guten Tag
ich bin Vater von 2 Kindern in NRW (leben beide bei der Mutter in Rheinland Pfalz), davon ist der älteste im Januar 18 geworden. Er arbeitet in einer Werkstatt für angepaßte Arbeit, weil er behindert ist. Er soll wohl 65 euro bekommen. Ich zahle den vollen Unterhalt der Düsseldorfer Tab. Erhalte 1339 € netto und zahle die Versicherung(Unfall) für die Kinder. Meine Ex ist seid 06 Selbständig, erhält Kindergeld, Pflegegeld usw.

Meine Frage ist, was sich für mich jetzt alles ändert, seid mein Sohn 18 ist und wie lange ich für ihn zahlen muß, in welcher Höhe?

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Sehr geehrter Fragesteller,

vielen Dank für Ihre Anfrage, die ich aufgrund Ihrer Schilderungen wie folgt beantworten möchte.

Beim volljährigen Kind entfällt grundsätzlich der Unterhalt, sofern dieses als Erwachsener eine eigene Lebensstellung innehat, d.h. wenn es wirtschaftlich selbstständig ist. Dies wird im Regelfall der Fall sein, wenn es seine Ausbildung abgeschlossen hat.

Sie sprechen von einer Arbeit Ihres nunmehr volljährigen Sohnes in einer Werkstatt für angepasste Arbeit. Ich gehe hier davon aus, dass Ihr Sohn wirtschaftlich nicht selbstständig ist und es auf absehbare Zeit auch nicht sein wird. Hier wäre zu prüfen, ob der Grad und die Art der Behinderung es Ihrem Sohn überhaupt ermöglichen, wirtschaftliche Unabhängigkeit zu erreichen. Sollte dies nicht der Fall sein, so bliebe er womöglich wegen seiner Behinderung ein Leben lang bedürftig. Hierfür gibt es daher keine Altersgrenze.

Grundsätzlich wäre dann der konkrete Bedarf zu ermitteln. Allerdings dürfen als angemessener Bedarf auch hier die Pauschalsätze aus der Düsseldorfer Tabelle entnommen werden. Folglich werden Sie damit zu rechnen haben, weiterhin Kindesunterhalt für Ihren volljährigen Sohn zu entrichten.

Abschließend bitte ich zu beachten, dass diese Antwort zwar alle wesentlichen Aspekte des von Ihnen geschilderten Falles umfasst, jedoch daneben Tatsachen relevant sein könnten, die möglicherweise zu einem anderen Ergebnis führen würden. Verbindliche Auskünfte sind daher nur im Rahmen einer Mandatserteilung möglich.

Ich bedaure, Ihnen keine positivere Mitteilung machen zu können, hoffe aber, Ihnen dennoch weitergeholfen zu haben und verbleibe zunächst

mit freundlichen Grüßen

Tobias Kraft
Rechtsanwalt


www.jeromin-kraft.de
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