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Warensendungen und Geldgeschenke vom Fremden

21.08.2017 14:20 |
Preis: ***,00 € |

Steuerrecht


Zusammenfassung: Versteuerung von Geschenken

Guten Tag,

ich habe ein Frage zum Thema Geschenke und Warensendungen.
Da ich mich nun schon seit Tagen durch das Internet wühle um mich nicht strafbar zu machen, aber bisher keine schlüssige Antwort darauf gefunden habe, stelle ich diese nun hier.
Kurz zusammengefasst: Ich habe im Erotik-Chat ein paar Menschen kennengelernt, die bestimmten Fetischen nachgehen. Nur aus Interesse habe ich mich mit einigen ausgetauscht, weil ich es allgemein nicht glauben konnte...lange Rede kurzer Sinn.
Einige von Ihnen möchten mir nun gerne Geschenke machen, Geld sowie Warensendungen, da Sie finanziell besser aufgestellt sind als ich.
Da ich sehr vorsichtig bin, würde ich mir natürlich nichts überweisen oder zuschicken lassen, an meine Adresse. Ich würde das natürlich anonym machen wollen, um mich zu schützen vor eventuell "Verrückten", da es solche Möglichkeiten gibt (zumindest laut dem, was ich bisher im Internet so gelesen habe).
Ich möchte nun aber nicht Abgaben unterschlagen oder mich sonst wie strafbar machen.

Meine Frage(n) nun:
Wie verhält es sich mit solchen Geschenken? Muss ich diese versteuern? Darf ich diese anonym erhalten? Ist das Schreiben mit diesen Personen schon als Dienstleistung zu sehen?
Im BGB steht ja nun viel dazu, auch über Freibeträge, aber weder weiß ich mich irgendwo einzuordnen geschweige denn etwas damit anzufangen, was mich betrifft.
Ich weiß nur, dass ich nicht wie die Üblichen Geld verlange für Beleidigungen oder Erniedrigungen bzw. "Verträge". Nur durch nette und intime Gespräche kam es zu dieser Situation, aber gelten diese schon als Gegenleistung.
Gerade in dieser Branche finde ich es schwer nicht das Falsche zu tun...daher suche ich nicht "irgendeinen" Anwalt, der meine Frage beantwortet, sondern einen der sich damit auskennt und vielleicht bereits entsprechende Mandanten hat.
Mein Gebot habe ich niedrig angesetzt um erstmal zu schauen ob es sich lohnt und ich eine wirklich brauchbare (entschuldigt diese Ausdrucksweise) Antwort bekomme, auch falls ich weitere Fragen habe oder einen Anwalt diesbezüglich in Anspruch nehmen müsste.

Vielen lieben Dank im Voraus!

Sehr geehrter Fragesteller,

Ihre Anfrage möchte ich Ihnen auf Grundlage der angegebenen Informationen verbindlich wie folgt beantworten:

wer für Freunde oder Angehörige ein Geschenk besorgt, verschwendet normalerweise keinen Gedanken ans Finanzamt. Tatsächlich sind übliche Gelegenheitsgeschenke von der Schenkungsteuer befreit. Allerdings gibt es für „üblich" durchaus Grenzen.

Die Wertgrenze für Schenkungen liegt bei 50.000€ pro Jahr, solange es sich nicht um immer wiederkehrende Geschenke, also z.B. monatlich, handelt.

Sie dürfen diese Geschenke dann natürlich auch anonym erhalten.
Als Dienstleistung wären diese Schreiben anzusehen, wenn Sie darauf ausgerichtet sind diese Geschenke zu erhalten. Nach Schilderung Ihres Sachverhaltes handelt es sich jedoch um zufällige Situationen.

Bei weiteren Fragen oder wenn Sie bei diesem Fall Hilfe brauchen sollten, stehe ich Ihnen selbstverständlich jederzeit zur Verfügung, da unsere Kanzlei auch auf bundesweite Mandate ausgerichtet ist, ohne dass Ihnen dadurch Mehrkosten entstehen. Die von Ihnen entrichtete Beratungsgebühr würde im Falle einer Beauftragung angerechnet werden.

Ich hoffe, Ihre Frage verständlich beantwortet zu haben und bedanke mich für das entgegengebrachte Vertrauen. Bei Unklarheiten können Sie die kostenlose Nachfragefunktion benutzen.

Mit freundlichen Grüßen

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