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Warensendungen nicht erhalten - jetzt Inkasso


17.03.2007 18:34 |
Preis: ***,00 € |

Inkasso, Mahnungen


Beantwortet von

Rechtsanwältin Sylvia True-Bohle



Hallo, ich habe bei einer Internetfirma im November im Abstand von wenigen Tagen 2 Spiele (einmal für Playstation, einmal für Nintendo) bestellt. Diese wurden angeblich per Warensendung an mich versandt, in 2 seperarten Sendungen. Ich erhielt aber keine Ware.

Nun habe ich ein Inkasso - Unternehmen am Hals. Sie fordern aus beiden Warensendungen die jeweiligen Rechnungsbeträge. Eine Sendung hat einen Wert von rd. 60 Euro, die andere einen Wert von rd. 40 Euro.

Ich habe im Dezember den Kundenservice kontaktiert, als keine Ware kam. Da hieß es nur: Sendungsverlust, so etwas käme häufiger vor. Ich lehnte einen Ersatz ab, da man mir keinen versicherten Versand anbot. Ich dachte, damit sei das Thema erledigt.

Muss ich wirklich für die Ware aufkommen, obwohl ich diese nicht erhalten habe? Das Inkasso-Unternehmen setzt mich unter Druck, ich hätte die Sendungen sehr wohl erhalten. Wenn ich all ihre Briefe erhalten würde, dann wäre sicherlich auch die Warensendung angekommen. Mahnungen von der Internetfirma z.B. habe ich auch nur 2 bekommen, auf die ich aber sofort reagierte. Danach kam nichts mehr, bis zum Inkasso-Unternehmen.

Wie soll ich der Inkasso-Firma nun gegenüber treten? Es ist ja ein ständiger Kreislauf. Die behaupten, ich streite ab.

Ich wäre Ihnen sehr dankbar für Ihre Hilfe.

MfG,

Sehr geehrte Ratsuchende,

da Sie die Ware von einem Händler erworben haben, brauchen Sie auch keine Zahlung leisten.

Sie sollten dieses auch noch einmal dem Inkassounternehmen gegenüber deutlich machen und insbesondere darauf hinweisen, dass Sie zudem die zusätzlichen Kosten durch die Beauftragung des Inkassounternehmens ebenfalls nicht tragen werden.

Wichtig ist, dass Sie in dem Schreiben um die Mitteilung bitten, dass keine weiteren Forderungen Ihnen gegenüber geltend gemacht werden und die Sache erledigt ist.

Bestätigt Ihnen das Inkassounternehmen dieses nicht, könnte es sein, dass die Forderung gegen Sie durch einen Mahnbescheid geltend gemacht wird. Erhalten Sie einen Mahnbescheid müssen Sie gegen diesen Widerspruch einlegen. Die Sache geht dann in ein Gerichtsverfahren über.

Letzendlich sollten durch einen Rechtsanwalt aber noch einmal sie allgemeinen Geschäftsbedingungen der Firma eingesehen werden.

Gerne können Sie sich auch mit unserem Büro in Verbindung setzen.

Mit freundlichen Grüßen

Rechtsanwältin
Sylvia True-Bohle
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