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Warenkreditbetrug, muss ich ins Gefängnis?


| 21.11.2007 17:00 |
Preis: ***,00 € |

Strafrecht



Ich Habe eine frage und zwar habe ich gestern einen brief bekommen von der polizei wegen warenkreditbetruges. meine frage ist da ich jetzt riesige angst habe ins gefängnis zu müssen ist: ich habe keine vorstrafen oder bin auch so bis jetzt nicht mit dem gesetz in verbinddung gekommen. dies ist das erstemal das ich eine anzeige bekommen habe. möchte wissen was mich für eine strafe erwartet. der betrag läuft sich glaube ich auf ca. 2000 euro. ich bin alleinerziehende mama von 2 kindern das macht mir am meisten sorgen.auch weiß ich nicht wie es jetzt ist mit einem anwalt da ich auch nicht arbeite ob ich dann armenrecht für einen anwalt bekomme. ich hoffe sehr das sie mir meine frage beantworten können. jetzt schon mal recht herzlichen dank

-- Einsatz geändert am 21.11.2007 16:58:50

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Sehr geehrte Fragenstellerin,

auf Grund des von Ihnen geschilderten Sachverhaltes und unter Berücksichtigung Ihres Einsatzes beantworte ich Ihre Frage zusammenfassend wie folgt:

Bei einem „Warenkreditbetrug“ handelt es sich um einen Betrug nach § 263 des Strafgesetzbuchs. Dieser wird mit Freiheitsstrafe bis zu fünf Jahren oder mit Geldstrafe bestraft. Entscheidend für die Höhe des Strafmasses sind v.a. die Schadenshöhe und die kriminelle Energie, mit der die Straftat begangen wurde.
Da Sie bisher strafrechtlich nicht in Erscheinung getreten sind und der Betrag von 2000 € sich im mittleren Bereich hält, ist davon auszugehen, dass Sie wahrscheinlich mit einer geringen Freiheitsstrafe auf Bewährung oder sogar einer Einstellung nach Erfüllung von Auflagen zu rechnen haben. Außerdem erhöht jeder Versuch der Schadenswiedergutmachung (z.B. durch Zahlung im Vorfeld) die Chance auf eine Minderung des Strafmaßes.

Wenn ich das richtig verstanden habe, haben Sie bislang lediglich ein Schreiben der Polizei erhalten, nicht der Staatsanwaltschaft. Daher möchte ich Ihnen anraten bei einer möglichen polizeilichen Vernehmung keine Angaben zur Sache zu machen, sondern einen Anwalt zu konsultieren. Leider besteht für Sie keine Möglichkeit Prozesskostenhilfe zu bekommen und auch eine Beratungshilfe würde sich lediglich auf eine Beratung durch einen Anwalt beschränken. Leider ordnet das Gericht in Ihrem Fall auch keine Pflichtverteidigung an, da eine solche nur bei einer Straftat notwendig ist; bei einem Betrug handelt es sich jedoch um ein Vergehen.

Ich empfehle Ihnen dennoch, sich anwaltliche Vertretung zu suchen, da durch einen Anwalt bereits im Vorverfahren nicht unwesentlich Einfluß auf die Richtung der Ermittlungen genommen werden kann. Die Kosten richten sich entweder nach einer Vereinbarung mit dem Anwalt oder nach der gesetzlichen Vergütungsregelung.

Ich hoffe, daß meine Antworten für Sie hilfreich gewesen sind und darf zusätzlich auf die kostenfreie Nachfragefunktion verweisen.

Mit freundlichen Grüßen,

Florian Müller
(Rechtsanwalt)
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