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Warenbetrug im Warenhaus, wie weiter verfahren?


| 04.03.2005 17:18 |
Preis: ***,00 € |

Strafrecht


Beantwortet von

Rechtsanwalt Christian Kah



Sehr geehrte Damen und Herren,

ich bin 23 Jahre alt, Studentin und habe am 19.02.2005 in einem Warenhaus ein Preisetikett ausgetauscht (von 24,99€ auf 19,99€). An der Kasse bin ich von einem Ladendedektiv ins Büro gebeten worden, habe die Tat sofort gestanden und mich mehrfach entschuldigt. Ich habe 1 Jahr Hausverbot bekommen und musste eine Strafgeld von 50€ zahlen.
Ich habe so etwas noch nie gemacht, ich kann keine Erklärung oder Entschuldigung für diese Tat geben. Es ist mir furchtbar peinlich und ich bereue sehr, das gemacht zu haben.
Nun habe ich vom zuständigen Polizeipräsidium eine Beschuldigten-Anhörung bekommen und habe bereits angekreuzt, dass ich die Tat zu gebe.

Meine Fragen sind nun:
1. Soll ich bei "Angaben zur Sache", die Tat genau schildern oder
soll ich nur noch einmal deutlich machen, dass ich die Tat zugebe und sie sehr bereue?
2. Was habe ich zu erwarten, wenn ich bisher noch keinerlei Widrigkeiten begangen habe?
3. Ist es ratsam schon jetzt einen Anwalt einzubeziehen?

Und noch noch eine andere Frage:
Kann ich bei der Rücksendung des Schreibens an das Polizeipräsidium darum bitten, weiteren Schriftverkehr an meine Adresse am Studienort zu richten, obwohl dies mein 2. Wohnsitz ist und ich bei meinen Eltern gemeldet bin, oder würden Sie mir davon abraten?

Vielen Dank im Voraus!

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Guten Tag,

vielen Dank für Ihre Anfrage.

1)
Es reicht aus, die Tat zuzugeben. Eine genauere Schilderung auf dem Anhörungsbogen muss dann nicht erfolgen.

Die Reue zum Ausdruck zu bringen, kann sich positiv auswirken.

2)
Es steht allenfalls eine Geldstrafe zu erwarten. Diese bewegt sich im Rahmen von 10-15 Tagessätzen, wobei ein Tagessatz so hoch ist, wie Ihr Verdienst an einem Tag.

3)
Ein Verteidiger sollte stets so früh als möglich beauftragt werden. In Ihrem Fall allerdings sehe ich eigentlich keine Notwendigkeit der Beauftragung eines RA.

4)
Sie können Ihre Studienadresse mitteilen. Es entstehen dadurch keinerlei Nachteile.

Ich hoffe, Ihre Anfrage hinreichend beantwortet zu haben und verbleibe

mit freundlichen Grüßen

Christian Kah
Rechtsanwalt
www.net-rechtsanwalt.de
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