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Warenbetrug / Einspruch


02.10.2007 21:14 |
Preis: ***,00 € |

Strafrecht


Beantwortet von



Hallo,
vor einem Jahr war ich in Mediamarkt. Ich habe die Preisschild von 49,95 für eine Sache entfernet, und ich habe dieses gegen ein Preisschild von 16,95 ausgetauscht. Als ich an der Kasse war, hat die Kasserin die Manipulation am Preisschild aufgefallen. Nach einem Jahr habe ich eine Vorladung bekommen, und als ich in Polizeipräsidium war, habe ich alles zugegeben. Gestern erhielt ich einen Strafbefehl, in dem es sagt, dass auf Antrag der Staatsanwaltschaft gegen mich eine Geldstrafe in Höhe von 30 Tagessätzen zu je 15,00 EURO festgesetzt wird. 450 EUROS ist zu viel für mich, und ich möchte keine Akteneinsicht verursachen. Ich will einen Einspruch gegen den Strafbefehl insgesamt einlegen oder einen Einspruch auf die Höhe der Tagessätze beschränken. Ich bin nicht sicher was wäre für mich besser. Ich brauche hilfe um diesen Einspruch zu schreiben, weil ich nicht zu viel Deutsch schreiben kann. Was sollte ich schreiben? Was ist die richtige Aufmachung? Kann jemanden hier dieses Einspruch für mich bitte schreiben?
04.10.2007 | 18:41

Antwort

von


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Sehr geehrter Fragesteller,

Sehr geehrter Fragesteller,
Ihre Fragen beantworte ich unter Berücksichtigung des geschilderten Sachverhaltes wie folgt:

Ein Einspruch gegen den Strafbefehl zieht die Hauptverhandlung nach sich. D.h. Sie müssten damit rechnen, dass Sie dann zum Termin geladen werden und die Sache gegen Sie vor dem Richter verhandelt wird.
Sie haben allerdings die Möglichkeit, den Einspruch gegen den Strafbefehl auf bestimmte Beschwerdepunkte zu beschränken. In Ihrem Fall würde ich, da Sie den Tatbestand bei der Polizei gestanden haben und so in der Sache nichts mehr zu machen ist, den Einspruch auf die Strafzumessung beschränken.

Allerdings kann ich Ihnen hier keinen Einspruch "schreiben", ohne die Ermittlungsakte der Staatsanwaltschaft zu kennen. Das würd kein seriöser Anwalt machen! Denn es kommt bei der Überlegung über den Einspruch u.a. auf den BZR-Auszug, auf Ihren familiären und beruflichen Verhältnissen etc. an. Ohne diese Informationen ist es praktisch undenkbar.

Ich kann Ihnen aber folgenden Tipp geben: den Einspruch können Sie auch bei der Geschäftstelle zu Protokoll geben. Das geht aus der Belehrung des Einspruchs hervor. In der Regel wird Ihnen bei der Geschäftstelle auch geholfen.

Vergessen Sie dabei nicht, die Frist einzuhalten.

Ich hoffe Ihnen eine hilfreiche erste Orientierung ermöglicht zu haben. Bei Bedarf können Sie gerne die kostenfreie Nachfragefunktion nutzen.

Mit freundlichen Grüßen

Aminyan
Rechtsanwalt


ANTWORT VON

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