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Ware vorsätzlich bestellt aber kein Geld um zu bezahlen


| 19.07.2006 21:50 |
Preis: ***,00 € |

Strafrecht



Ich bin wegen Betrugs bereits vorbestraft (Geldstrafe von 800 Euro, Waren auf anderen Namen bestellt und nicht bezahlt) und habe in den letzten Wochen für ca 1500-2000 Euro Ware auf meinen Namen bestellt und diese im Internet wieder verkauft, da ich Geld brauchte. Die Summe der bestellten Waren kann ich natürlich nicht bezahlen und jetzt stellt sich die Frage welche Strafe auf mich zukommen kann, da ich ja fahrlässig gehandelt habe. Soll ich mich mit den Gläubigern in Verbindung setzen? Ich habe es mir so vorgestellt ein privates Insolvenzverfahren zu eröffnen, falls möglich, so dass ich in einigen Jahren schuldenfrei bin und nicht ins Gefängnis muss oder dergleichen. Zu den bestellten Waren kommen noch Altschulden dazu die einige Tausend Euro hoch sind. Ich danke für eine rasche Beantwortung.

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Sehr geehrter Fragesteller,

ich bedanke mich für Ihre Anfrage und kann Ihnen diesbezüglich folgendes mitteilen:

Ihrer Beschreibung nach handelt es sich nicht um Fahrlässigkeit sondern um Vorsatz. Sie haben bewußt die Ware bestellt, mit dem WIssen und Wollen, dass Sie diese nicht bezahlen können. Sie ahben dies getan in der Absicht, den Verkäufer zu schädigen, da Sie keine Bezahlung vornehmen wollten. Dadurch wurde dem Verkäufer auch ein Schaden zugefügt.

Es wäre ein guter Weg, sich mit den Gläubigern in Verbindung zu setzen und vielleicht eine Ratenzahlungsvereinbarung zu treffen. Dies würde als Reue gesehen werden.

Ein privates Insolvenzverfahren wird Sie in diesem Fall jedoch nicht retten können.
Wenn Ihnen Vorsatz nachgewiesen werden kann, und um ehrlich zu sein, danach hört es sich an, liegt der Straftatbestand des Betruges nahe.

Ich hoffe, dass ich Ihnen im Rahmen der Erstberatung auf Grund Ihrer Angaben eine erste rechtliche Beurteilung geben konnte. Bitte beachten Sie, dass auf Grund von Umständen, die der Bearbeiterin nicht bekannt sind, eine andere rechtliche Beurteilung möglich ist.

Mit freundlichen Grüßen

Christine Gerlach
Rechtsanwältin

Nachfrage vom Fragesteller 19.07.2006 | 22:17

Vielen Dank für die schnelle Beantwortung. Ich beziehe Arbeitslosengeld 2, habe eine kleine Tochter und kann daher keine Ratenzahlung vereinbaren, da das Geld gerade mal zum Leben ausreicht. Mit welchen Konsequenzen muss ich rechnen, wenn ich die Sachen nicht bezahle bzw. nicht bezahlen kann?

Antwort auf die Nachfrage vom Anwalt 20.07.2006 | 08:57

Sehr geehrter Fragesteller,

über kurz oder lang werden Sie die Waren bezahlen müssen, da dies eine einfache gesetzliche Folge ist.

Es ist davon auszugehen, dass bei Ihnen dann unter Umständen die Zwangsvollstreckung durchgeführt wird. In diesem Fall kommt auch die Abgabe einer eidesstattlichen Versicherung in Betracht.Aber das kommt ganz darauf an, ob der Verkäufer seine Schadensersatz gerichtlich geltend macht.

Mit freundlichen Grüßen

Christine Gerlach
Rechtsanwältin

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