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Ware soll defekt sein

| 07.05.2010 14:27 |
Preis: ***,00 € |

Internetauktionen


Beantwortet von


Ich habe einen Kaffeeautomaten bei Ebay versteigert. Mit dem Zusatz: "Privatverkauf, keine Rücknahme und kein Umtausch. Bitte nur bieten, wer damit einverstanden ist."
Das Gerät hatte keinerlei Mängel oder Beschädigungen. Es gibt noch eine Restgarantie, die zusätzlich beim Verkaufsmarkt abgeschlossen wurde.
Das Gerät soll defekt angekommen sein. Dellen und das Mahlwerk geht nicht. Der Käufer unterstellt mir, ich hätte es kaputt verschickt.
Jetzt habe ich beim Paketdienst den Schaden gemeldet.
Der Käufer möchte das Gerät aber nicht an den Paketdienst abgeben, weil er meint, es würde ihm zulange dauern.
Seine letzte E-Mail lautet:
Hallo,
was ist nun mit dem Gerät, ich fahre morgen für mehrere Wochen dienstlich weg. seit dem hat meine Familie keinen Kaffeeautomat, ich habe´s nicht für Spaß gekauft. die Tatsache ist, dass das Gerät defekt ist/war. was Sie damit machen das ist Ihre Gelegenheit. ich bitte um eine schnelle Entscheidung.
Ich kann das Gerät zur Rep. schicken, so dass ich ein Leihgerät bekommen, da das Gerät nicht abgeholt wird, müssen Sie die ganze aufwand übernehmmen.

Ich habe darauf geantwortet, dass ich keinerlei Kosten übernehme.

Was kann ich nun weiter tun? Muss ich haften?

07.05.2010 | 17:10

Antwort

von


(452)
HInter der Twiete 28
22851 Norderstedt
Tel: 040-41186796
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Sehr geehrte Ratsuchende!
Vielen Dank für Ihre Anfrage, die ich aufgrund der mir vorliegenden Informationen wie folgt beantworten möchte.

Zunächst einmal haben Sie hier die Gewährleistung ausgeschlossen.
Das bedeutet, der Käufer könnte Sie nur dann haftbar machen, wenn er beweisen könnte, dass der Kaffeeautomat mit einem Mangel behaftet ist und dieser Mangel bereits vorlag, als das Paket dem Transportunternehmen übergeben wurde. Der Käufer müßte Ihnen in diesem Zuge auch beweisen, dass Sie den Mangel kannten und arglistig verschwiegen haben.
Der Käufer wird jedoch das Vorliegen eines Mangels bereits vor Versenden und Ihre Kenntnis von diesem etwaigen Mangel/ Ihr arglistiges Verschweigen wohl nicht beweisen können.

Ab der Übergabe an das Transportunternehmen haftet beim Versendungskauf dann grds. der Käufer gem. § 447 I BGB .
Daher käme allenfalls in Betracht, dass der Käufer sich auf einen Transportschaden beruft und sich ( evtl. mit Ihrer Hilfe) an das Transportunternehmen wendet. Dieses müßte dann den Schaden ersetzen.

Sie sind dem Käufer gegenüber hier jedenfalls nicht zur Übernahme irgendwelcher Kosten verpflichtet.
Hier wurde bereits das Transportunternehmen verständigt. Da das Risiko des Versendens hier der Käufer trägt, hat dieser sich nun auch um das weitere Vorgehen zu kümmern.

Sie sollten weiterhin jedwede Haftung ablehnen.


Rechtsanwältin Wibke Türk

Bewertung des Fragestellers 07.05.2010 | 18:40

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