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Ware per Vorkasse gezahlt, keine Lieferung!


13.04.2007 18:30 |
Preis: ***,00 € |

Kaufrecht


Beantwortet von

Rechtsanwalt Martin Kämpf



Hallo,

anfang Februar diesen Jahres erwarb ich in einem Online-Shop eines EDV Geschäfts (Sitz in NRW) die Spielekonsole Playstation 3. Da diese Konsole erst Ende März in Deutschland erschien, wurde der Betrag von etwa EUR 600, vorab fällig. Hierdurch sollte gesichert sein, dass ich die Ware pünktlich zum 23.03.2007 erhalten werde.

Nachdem die Ware am o.g. Termin durch die Post nicht an mich zugestellt wurde, rief ich den Verkäufer an, mit der Bitte um eine Erklärung. Er behauptet, die Ware sei von einem Mitarbeiter zu Post gebracht worden und ich soll mich noch etwas gedulden. Nachdem eine Woche später immer noch kein Paket bei mir eingetroffen ist, rief ich ihn erneut an, mit dem Ergebnis, das er sich bei mir zurück melden wollte, was bis heute nicht geschehen ist. Zuletzt habe ich ihm eine Email geschickt, in der ich ihm eine Frist zur Auslieferung oder Erstattung des Geldes, gesetzt habe. Leider ist auch diese Frist ohne Reaktion des Verkäufers verstrichen.

Meine Fragen, wie sollte ich in diesem Fall weiter vorgehen? Belege (Rechnung, Kontoauszug) sind selbstverständlich vorhanden. Sollte ich zunächst eine Anzeige bei der Polizei aufgeben oder den Fall direkt zu einem Anwalt übergeben? Wie stehen die Chancen, dass ich mein Geld zurück erhalte und gibt es Ansprüche auf Schadensersatz (Zinsen?) und Übernahme der Anwalts- bzw. ggf. anfallende Gerichtskosten?

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Sehr geehrter Fragesteller,

zunächst darf ich mich bei Ihnen für Ihre Anfrage bedanken, die ich unter Berücksichtigung Ihres Einsatzes sowie Ihrer Sachverhaltsschilderung wie folgt beantworten möchte.

Damit der Gegner die Kosten der Inanspruchnahme eines Anwaltes zur Durchsetzung Ihrer Ansprüche auch im Hinblick auf eine eventuelle Klage zu tragen hat, muss dieser zunächst in Verzug gesetzt werden.
Verzug bedeutet im juristischen Sinne Nichtleistung trotz Fälligkeit und Mahnung.

Ich empfehle Ihnen deshalb, dem Gegner zunächst eine Mahnung zu senden. Dahingehend sollten Sie den Gegner zunächst unter Setzung einer angemessenen Frist (14 Tage) schriftlich auffordern, die Ware zu liefern. Es wäre ratsam, das Schreiben per Einschreiben mit oder, falls die Faxnummer bekannt ist, das Schreiben vorab zu faxen und im Anschluss postalisch zu versenden.
Ab Verzugseintritt stehen Ihnen auch Verzugszinsen zu.

Sollte der Gegner nicht innerhalb der Frist liefern, sollten Sie Ihren Anspruch gerichtlich feststellen lassen. Dahingehend stehe auch ich Ihnen gerne zur Verfügung.

Daneben steht es Ihnen natürlich frei, den Verkäufer anzuzeigen. Eine Strafanzeige kann bei jeder Polizeidienststelle oder Staatsanwaltschaft von Ihnen selbst gestellt werden.

Ich hoffe, Ihnen einen ersten Überblick ermöglicht zu haben und stehe für Ergänzungen im Rahmen der kostenlosen Nachfragefunktion sowie ggf. für die weitere Wahrnehmung Ihrer Interessen gerne zur Verfügung.

Mit freundlichen Grüßen

Martin Kämpf
Rechtsanwalt

Fon 089/ 22843355
Fax 089/ 22843356

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www.kanzlei-kaempf.net
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