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Ware bezahlt / keine Ware erhalten /

18.02.2008 20:10 |
Preis: ***,00 € |

Internetauktionen


Hallo;

ich habe am 24.12.07 bei einem Auktionshaus im Internet einen Artikel im Wert von 210,90€ (inkl. Versandkosten) ersteigert und auch bezahlt.
Der Verkäufer hat mir per Mail den Eingang des Geldes bestätigt.
Nach Zusage er würde es versenden erhalte ich nun keine Antwort mehr.
Auf der Plattform ist er nach der Auktion auch als "inaktiv" gemeldet.
Mir wurden vom Auktionshaus die Adressdaten mitgeteilt und ich habe ihm per normalem Einschreiben mit Fristsetzung darum gebeten mir den Artikel bzw. das Geld zu senden.
Das Einschreiben kam leider heute als nicht abgeholt wieder zurück.
Meine Frage ; was kann ich jetzt tun ? Anzeige ?
Besteht überhaupt die Möglichkeit mein Geld zu bekommen OHNE selber noch großartig zu investieren ??

Vielen Dank im voraus

Sehr geehrter Fragesteller,

gerne benatowrte ich Ihnen Ihre Frage auf der Grundlage des von Ihnen angegebenen Sachverhalts wie folgt:

Da der Verkäufer bnicht mehr angemeldet ist, und auch nicht mehr zu erreichen ist, besteht eine gewisse Wahrscheinlichkeit, dass Sie einem Betrug zum Opfer fielen.

Sie sollten bei der Polizei Strafanzeige wegen Betruges stellen. Dies ist für Sie kostenlos. Teilen Sie der Polizei die Kontodaten mit, damit ggf.eine neue Anschrift ermittelt werden kann. Es ist allerdings streitig, ob Ihnen als Geschädigtem Akteneinsicht zusteht. Insofern könnte hier eine anwaltliche Vertetung erforderlich werden.

Sofern der Verkäufer aber unter der Ihnen bekannten Anschrift grundsätzlich zu erreichen ist, sollten Sie zuerst schriftlich den Rücktritt vom Kaufvertrag erklären und in der Folge - sofern der Verkäufer den Kaufbetrag nicht erstattet - einen gerichtlichen Mahnbescheid beantragen. DIe Gerichtskosten für diesen Mahnbescheid belaufen sich auf 23 €. Örtlich zuständig für den Mahnbescheid ist das Amtsgericht an Ihrem Wohnort. Die einzelnen Bundesländer haben überwiegend zentrale Mahngerichte eingerichtet.

Weiter Kosten können in der Folge durch die Beantragung eines Vollstreckungsbescheides entstehen sowie mit der Beauftragung eines Gerichtsvollziehers.

Diese Kosten würden Sie - auch mögliche Anwaltskosten - im Idealfall von der Gegenseite erstattet bekommen, allerdings ist in der Praxis gerade in diesen Fällen kein Geld mehr vorhanden, so dass es an der Durchsetzung scheitert.


Ich hoffe, Ihnen eine erste rechtliche Orientierung gegeben zu haben.


Mit freundlichen Grüßen


Florian Günthner
Rechtsanwalt

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