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Ware aus versehen mitgenommen


06.05.2018 19:36 |
Preis: 25,00 € |

Strafrecht


Beantwortet von


in unter 2 Stunden

Zusammenfassung: Ladendiebstahl und Information des Arbeitgebers über Strafverfahren


Ich war gestern einkaufen in verschiedenen Läden zum Schluss bin ich zum Douglas weil ich mich wegen mecap beraten wollte . Ich arbeite für eine Kosmetik Firma und bekomme viel geschenkt wollte wiesen welche mecap meine Haut entspricht . Hab 2 Farben ausgesucht und bin zu eine Mitarbeiterin hin sie meinte sie hat Feierabend ich soll zu jemand anderem gehn . Ich habe mich umgeschaut keine Mitarbeiterin war im Bereich Kosmetik da hab dan weiter geschaut auch im eingangs Bereich . Nach Par Minuten hab ich mein Sohn angerufen und wollte fragen was ich ihm zum Essen mitnehmen soll , er hat mir dann erzählt das der Sohn von bekannten im Krankenhaus liegt wegen eine Herzoperation und jetzt nachoperiert werde weil er viel Blut verlohten hat . Im schok hab ich den währen Telefonat laden verlassen wo mich den Detektiv gleich aufgehalten hat . Auf die Nachfrage was ich im Hand hab hab ich erst dann bemerkt das ich außer meine Jake und Tüte aus dem anderen laden noch die 2 mecap im hab hab . Ich wollte ihm das ganze erklären , er meinte er dieskutuert nicht das war ein Diebstahl und es giebt eine Anzeige . Mich interessiert wird mein Chef davon erfahren da ich auch im Einzelhandel tätig bin . Ich habe in meinem Leben noch nie geklaut .
Danke
06.05.2018 | 20:38

Antwort

von


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Sehr geehrter Fragesteller,

Ihre Anfrage möchte ich Ihnen auf Grundlage der angegebenen Informationen verbindlich wie folgt beantworten:

Grundsätzlich ist es so, dass man Ihnen nachweisen muss, dass Sie die Absicht hatten, die Ware unbezahlt mitzunehmen, also einen Diebstahl zu begehen.
Das bedeutet, dass man Ihre Version des Hergangs widerlegen muss.
Nach ihrer Schilderung spricht vieles dafür, dass Ihre Version zutreffend ist, da Sie nach ihrer Darstellung die Ware nicht eingesteckt hatten sondern noch in der Hand hielten.

Da Sie nach eigenen Angaben keine Vorbelastungen haben, käme aber selbst im Falle, dass die Staatsanwaltschaft oder das Gericht von einem Diebstahl ausgeht, hier sicherlich eine Einstellung des Verfahrens mit oder ohne eine Auflage in Betracht, da ausserdem der Wert der angeblich Sachen gestohlenen relativ gering ist.

In der Regel erfährt ihr Arbeitgeber nicht von einem derartigen Verfahren, da weder die Staatsanwaltschaft, noch das Gericht die entsprechenden Informationen weitergegeben. Eine andere Regelung gilt nur für besondere Personengruppen, zu denen sie aber nach Ihren Angaben nicht gehören.

Ich empfehle Ihnen, einen Rechtsanwalt zu konsultieren, der die Akte einsehen kann, und dann für Sie eine Stellungnahme gegenüber der Staatsanwaltschaft abgibt. Es spricht vieles dafür, dass ein erfahrener Anwalt hier eine Einstellung des Verfahrens erreichen kann.

Ich hoffe, Ihre Frage verständlich beantwortet zu haben und bedanke mich für das entgegengebrachte Vertrauen. Bei Unklarheiten können Sie die kostenlose Nachfragefunktion benutzen.

Mit freundlichen Grüßen


Rechtsanwalt Michael Kinder

Nachfrage vom Fragesteller 07.05.2018 | 16:38

Darf mich mein Arbeitgeber nach 15 Jahre kündigen wenn er davon erfährt oder nicht

Antwort auf die Nachfrage vom Anwalt 07.05.2018 | 16:41

Nein, falls nicht besondere Umstände in ihrem Arbeitsverhältnis vorliegen, also Sie zum Beispiel eine Kassierer Tätigkeit ausüben, kann ein derartiges außerhalb des Arbeitsfverhältnisses liegendes Verhalten idR keinen Grund für eine Kündigung darstellen.


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