Willkommen beim Original und Testsieger.
Online seit 2004, mit über 140.000 Fragen & Antworten. 
00.000
Bewertungen
0,0/5,0
Günstige Rechtsberatung für alle.
Anwalt? Mitmachen
1
 
Frage stellen
an unsere erfahrenen Anwälte.
Jetzt auch vertraulich
Frage stellen
einem erfahrenen Anwalt
Jetzt auch vertraulich
2
 
Preis festlegen
Sie bestimmen, wieviel Ihnen die Antwort wert ist.
Preis festlegen
Sie bestimmen die Höhe selbst
3
Antwort in 1 Stunde
Sie erhalten eine rechtssichere
Antwort vom Anwalt.
Antwort in 1 Stunde
Rechtssicher vom Anwalt
Jetzt eine Frage stellen

Wann müssen die Mahngebühren bezahlt werden

| 25.08.2014 14:32 |
Preis: ***,00 € |

Inkasso, Mahnungen


Sehr geehrte Rechtsanwälte,
bitte senden Sie mir ein unverbindliches Preisangebot zur Beantwortung folgende(r) Rechtsfrage(n):

Ich hatte ein paar finanzielle Probleme so das ich eine grössere Rechnung nicht zahlen konnte.
Darauf ist ein Mahnbescheid gegen mich erwirkt worden.
Am 05.08.2014 ist den Mahnbescheid beantragt worden,am 13.08.2014 zugestellt worden und am 15.08.2014 bei mir eingegangen.
In der Zwischenzeit,habe ich bezahlt ,genauer am 12.08.2014 .
Jetzt bekomme ich trotzdem ein schreiben ,das ich die Mahngebühren bezahlen muss.
Ist das richtig so?Zählt das Datum der Beantragung oder das zustell Datum?
Über eine schnelle Antwort würde ich mich freuen.
Mit freundlichen Grüßen

Sehr geehrter Fragesteller,

Ihre Anfrage möchte ich Ihnen auf Grundlage der angegebenen Informationen verbindlich wie folgt beantworten:

Auf den Zeitpunkt der Zustellung des Mahnbescheides kommt es nicht an.

Ob Sie Mahngebühren etc. zusätzlich zur Hauptforderung zahlen müssen (Mahngebühren ist ein wenig pauschal formuliert), hängt davon ab, ob Sie im Zahlungsverzug gewesen sind, § 286 BGB .

Dies setzt grundsätzlich voraus, dass Sie nach Eintritt der Fälligkeit zunächst "ordnungsgemäß gemahnt" worden sind, was aufgrund Ihrer Schilderung nicht 100%ig beantwortet werden kann, aber wohl nicht ganz fern liegend ist, wenn Sie eine "grössere Rechnung" nicht bezahlt haben.

Wenn Sie daher im Zahlungsverzug gewesen sind, müssen Sie auch als "Verzugsschadensersatz (angemessene) Mahnauslagen und (angemessene) Kosten für die Rechtsverfolgung (Kosten für einen gegnerischen Rechtsanwalt / Kosten des Mahnverfahrens etc.) erstatten.

Diese Aussage bezieht sich also zunächst auf die Kostentragungspflicht dem Grunde nach; eine andere Frage ist, ob die "Mahngebühren" auch der Höhe nach gerechtfertigt wären.

Da Sie zudem vor Zustellung, also in Unkenntnis des Mahnbescheides, bezahlt haben, "lohnt" es sich ggf. einen Verzicht auf "Kulanzbasis" anzufragen - eine rechtliche Verpflichtung zu einem solchen Verzicht besteht aber sicherlich nicht.


Ich hoffe, Ihre Frage verständlich beantwortet zu haben und bedanke mich für das entgegengebrachte Vertrauen. Bei Unklarheiten können Sie die kostenlose Nachfragefunktion benutzen.

Mit freundlichen Grüßen

Bewertung des Fragestellers 25.08.2014 | 17:39

Hat Ihnen der Anwalt weitergeholfen?

Wie verständlich war der Anwalt?

Wie ausführlich war die Arbeit?

Wie freundlich war der Anwalt?

Empfehlen Sie diesen Anwalt weiter?