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Wann ist so etwas eigentlich verjährt, falls die Forderung stimmen sollte?

25.11.2010 21:28 |
Preis: ***,00 € |

Inkasso, Mahnungen


Beantwortet von

Rechtsanwalt Dennis Meivogel


Hallo und Gruß, ich lese hier schon einiges über die Kanzlei RA Seiler. Auch ich bekomme Mahnungen ohne Ende. Da ich aber schon seit mehrern Jahren (ca10) nicht mehr bei der Telekom bin wundert es mich schon. Einmal hat mich ein Callcenter danach noch geleimt (richtig link) und für diese Dummheit stehe ich aber sonst kann ich mich nicht an Verträge mit der Telekom erinnern da ich schon wie, gesagt, seit Jahren einen anderen regionalen Anbieter habe. Jetzt kommt auch noch ein Inkassomensch der Auftritt als sei er von der Telekom aber keinen Ausweis oder Beleg hat und nur bar kassieren will. Darum meine Frage, wann ist so etwas eigentlich verjährt falls die Forderung stimmen sollte. In der Schufa steht jedenfalls nichts. Vielen Dank schon jetzt.

Sehr geehrter Fragesteller,

gerne benatworte ich Ihre Fragen wie folgt.

Vertragliche Erfüllungsansprüche fallen unter die Regelverjährung nach §§ 195,199 BGB. Diese Frist beträgt 3 Jahre und beginnt nach Maßgabe des § 199 Abs. 1 Nr. 1 und 2 BGB mit dem Schluss des Jahres in dem der Anspruch entstanden ist, bzw. der Gläubiger von den den Anspruch begründenden Umständen und der Person des Schuldner Kenntnis erlangt oder ohne grobe Fahrlässigkeit erlangen müsste. Die Frist kann dann gehemmt sein, wenn über den nspruch verhandelt wird (§ 203 BGB) oder wenn eine Partei Rechtsverfolgungsmassnahmen nach dem Katalog des § 204 BGB, insbesondere also Klageerhebung oder Mahnbescheidsantrag, ergreift.

Wenn ein Anspruch tituliert ist, dann unterliegt er der dreißigjährigen Verjährungsfrist nach § 197 Abs. 1 Nr. 3 BGB.

Bei ungerechtfertigten Ansprüchen sollten Sie keine Zahlungen leisten und in jedem Fall bei Zustellung eines Mahnbescheides sofort Widerspruch erheben. Im Übrigen sollten Sie das Inkassobüro auffordern, Ihnen den Vertrag vorzulegen, nach welchem Sie angeblich Beträge schulden.


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