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Wann erfolgt die Räumungsklage?

| 30.04.2019 17:50 |
Preis: 30,00 € |

Mietrecht, Wohnungseigentum


Beantwortet von


19:18

Zusammenfassung: Räumungsklage bei Zahlungsverzug

Guten Tag, ich bekam eine fristlose und ordentliche Kündigung.
Die fristlose Kündigung zum 5.5.19 ist sicher erloschen weil ich die ganzen Mietschulden bezahlt habe. Jedoch interessiert mich, wann die Räumungsklage erfolgt?
Die Ordentliche Kündigung ist zum Januar 2020 datiert.
Wenn ich bis Januar keine Wohnung finde dann erfolgt die Räumunsklage oder holt der Vermieter jetzt schon den Titel für den Januar 2020? aber das würde nur unnötig Geld kosten!
Verstehe ich das so dass ich im januar ausziehen muss? Und wenn ich 2 Monate vorher Widerspruch einlege, kann es zur Räumungsklage kommen? Weil die Wohnmarktlage ja schlecht ist.
Und weil ich ein Härtefall bin...

danke

Die Mietschuldigen wurde 1Woche nach Kündigungsschreiben sofort komplett erledigt, aus dem Grund ineressiert mich ob die Räumungsklage schon veranlasst wurde. Oder ob der Vermieter erst bis Januar wartet? Und wenn ich nicht umziehen kann dass er mich dann auf Räumung verklagt
30.04.2019 | 18:57

Antwort

von


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Sehr geehrte Fragestellerin,
auf Ihre Frage darf ich Ihnen antworten wie folgt.
Wenn Sie die offenen Mietschulden unmittelbar nach dem Kündigungsschreiben gezahlt haben, ist in der Tat die fristlose Kündigung hinfällig.
Die hilfsweise erklärte ordentliche Kündigung bleibt jedoch wirksam. Also kann der Vermieter grundsätzlich eine Räumungsklage einreichen. Da die ordentliche Kündigung erst zum Januar 2020 wirksam wird, wäre es jetzt eine Klage auf künftige Räumung, die er einreichen müsste. Diese Klage kann er zwar jetzt einreichen, sie ist aber nur dann begründet, wenn Sie ihm bereits schon gesagt haben, dass Sie Januar 2020 nicht ausziehen werden. Das werden Sie nicht getan haben.
Also wird er bis Januar 2020 abwarten und dann die Räumungsklage einreichen, wenn er sieht, dass Sie nicht ausziehen.
Das führt dann nach einem halben Jahr zu einem entsprechenden Urteil, so dass Sie dann unweigerlich ausziehen müssen.
Ich hoffe, ich konnte Ihnen mit dieser Auskunft behilflich sein.
Mit freundlichen Grüßen
Andrea Brümmer
Rechtsanwältin


Nachfrage vom Fragesteller 30.04.2019 | 19:11

Kann man sich friedlich einigen, ich habe eingesehen dass ich auch ausziehen MÖCHTE, da ich mich mit dem Vermieter nicht verstehe und ich wohne hier schon 11 Jahre. Kann man zb im Oktober anschreiben dass es keine Wohnung gibt wegen Härtefall, es gibt viele Härtefälle. Und einvernehmlich auf ca 6Monate bis 12 Monate weiter verziehen, die Miete wird auf jedem Fall VOLL bezahlt ab sofort ! ( diesen Härtefall steht auch in der Kündigung, dass man 2 Monate vorher widersprechen soll, heist es im Oktober widersprechen, da Mietverhältnis bis Ende Januar läuft.

( Räumungsvergleich ?)

Noch eine Frage nachdem die Überweisung getätigt ist, sollte man ein Schreiben an den Vermieter aufsetzen, dass die Überweisung getätigt ist, und dass ich selbst ausziehen möchte und cih mich verstärkt nach einer Wohnung suchen werde.

Und was bedeutet : Bei Nichteinhaltung der Räumungsfrist werden wir ohne weitere Ankündigung Auftrag zur Erhebung einer Räumungsklage erteilen. Unabhängig davon werden wir die Mietzinsansprüche der Bundesanstalt sowieo Anspürüche auf Nutzungsentgelt wegen vorenthalung der Mietsache weiter verfolgen.
Aber ich bezahle doch jetzt weiter die normale Miete ??

Antwort auf die Nachfrage vom Anwalt 30.04.2019 | 19:18

Sehr geehrte Fragestellerin,
auf Ihre Nachfrage darf ich antworten wie folgt.
Anwälte schreiben manchmal alle möglichen Drohungen in ihre Briefe, die gar keinen Sinn machen, darum brauchen Sie sich nicht zu kümmern. Wenn Sie jetzt die normale Miete zahlen, ist damit insoweit alles in Ordnung.
Im Übrigen können Sie sich natürlich mit dem Vermieter oder den Anwälten in Verbindung setzen und versuchen einen Räumungsvergleich zu schließen, der Ihnen eine längere Räumungsfrist bringt. Vielleicht ist es aber besser zu versuchen, dass Sie die Wohnung behalten können. Sie müssen dann dem Vermieter mitteilen , dass Sie in Zukunft darauf achten, dass es nie wieder zu einem Zahlungsrückstand kommt.
Mit freundlichen Grüßen
Andrea Brümmer
Rechtsanwältin

Bewertung des Fragestellers 30.04.2019 | 19:23

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