Willkommen beim Original und Testsieger.
Online seit 2004, mit über 140.000 Fragen & Antworten. 
00.000
Bewertungen
0,0/5,0
Günstige Rechtsberatung für alle.
Anwalt? Mitmachen
1
 
Frage stellen
an unsere erfahrenen Anwälte.
Jetzt auch vertraulich
Frage stellen
einem erfahrenen Anwalt
Jetzt auch vertraulich
2
 
Preis festlegen
Sie bestimmen, wieviel Ihnen die Antwort wert ist.
Preis festlegen
Sie bestimmen die Höhe selbst
3
Antwort in 1 Stunde
Sie erhalten eine rechtssichere
Antwort vom Anwalt.
Antwort in 1 Stunde
Rechtssicher vom Anwalt
Jetzt eine Frage stellen

Wandlung Neuwagen

06.06.2011 12:48 |
Preis: ***,00 € |

Generelle Themen


Habe bei einem Händler einen Neuwagen erworben, welcher - unstrittig - von Anfang an mangelhaft war.

Nach 10! vergeblichen Reparaturversuchen und immer weiteren Vertröstungen habe ich, durch einen Anwalt, den Rücktritt erklären lassen. Die Wandlung ist auch so weit durchgeführt worden.

Nur die mir entstandenen Kosten, insbesondere außergerichtliche Anwaltskosten, will der Händler nicht ersetzen. Sein Anwalt schreibt mir, dass den Händler an dem Mangel kein Verschulden trifft, da dieser keine Produktverantwortung hat und für Produktionsmängel des Herstellers nicht haftet.

Stimmt dies? Schließlich hat der Händler es durch sein Verhalten provoziert, dass ich letztlich die Wandlung durch einen Anwalt erklären lassen musste. Die vorherigen Klärungsversuche sind alle ergebnislos verlaufen.

Bevor ist weitere Anwaltkosten investiere, würde ich gerne Wissen, ob ich einen Anspruch auf Ersatz der Anwaltskosten habe oder nicht? Aus welchem "§" ergibt sich dieser?




Sehr geehrte(r) Fragesteller(in),

vielen Dank für Ihre Anfrage.

Ich möchte diese anhand des geschilderten Sachverhaltes im Rahmen dieser Erstberatung wie folgt beantworten:

Die Ansicht des Händlers ist vorliegend nicht zutreffend. Denn die Kosten einer Wandlung bei einem Pkw hat grundsätzlich der Verkäufer zu tragen, hierzu gehören insbesondere Gutachterkosten, Fahrtkosten und eben auch Anwaltskosten des Käufers. Grundlage des Ganzen ist, dass die Kosten der Wandlung bzw. der vertraglichen Rückabwicklung nach überwiegender Auffassung der Gerichte üblicherweise einen Schaden des Käufers darstellen, welchen der Verkäufer ebenfalls erstatten muss. Rechtsgrundlage dieses Schadens- und Aufwendungsersatzanspruches sind die §§ 346 Abs. 4 , 280 ff. BGB.

Ich hoffe, ich konnte Ihnen einen ersten Überblick verschaffen und meine Ausführungen helfen Ihnen weiter. Ansonsten wünsche ich noch einen schönen Tag und verbleibe

Mit freundlichen Grüßen


Thomas Joschko
Rechtsanwalt

FRAGESTELLER 30.12.1899 /5,0
Durchschnittliche Anwaltsbewertungen:
4,6 von 5 Sternen
(basierend auf 77087 Bewertungen)
Aktuelle Bewertungen
5,0/5,0
Alle Rechtsfragen beleuchtet, danke dafür. Das hilft mir sehr weiter. ...
FRAGESTELLER
5,0/5,0
Völlig ausreichend .. Danke ...
FRAGESTELLER