Hilfe & Kontakt
Schnell einen Anwalt fragen:
 Antworten,  Anwaltsbewertungen
480.084
Registrierte
Nutzer
Anwalt? Hier lang

1
 
Frage Stellen
an unsere erfahrenen Anwälte.
Jetzt auch vertraulich
Frage Stellen
einem erfahrenen Anwalt
Jetzt auch vertraulich
2
 
Preis festlegen
Sie bestimmen, wieviel Ihnen die Antwort wert ist.
Preis festlegen
Sie bestimmen die Höhe selbst
3
Antwort in 1 Stunde
Sie erhalten eine rechtssichere
Antwort vom Anwalt.
Antwort in 1 Stunde
Rechtssicher vom Anwalt
Jetzt eine Frage stellen

Wandlung: Anspruch auf Zinsen aus Anzahlung? Weitere Ansprüche Aufg. von Reklamation?


| 01.08.2005 23:16 |
Preis: ***,00 € |

Kaufrecht



Sehr geehrte Damen und Herren,

Anfang des Jahres habe ich bei einem Möbelhaus ein Highboard bestellt. Beim Vertragsabschluss wurde eine Anzahlung geleistet. Der Rest des Kaufpreises wurde bei der Lieferung beglichen. Leider war das gelieferte Teil an mehreren Stellen beschädigt. Das Highboard wurde darauf hin ausgetauscht. Das neue Teil war ebenfalls beschädigt und musste zweimal in die hausinterne Schreierei zur Reparatur. Dennoch konnten die Mängel nicht behoben werden.
Ich musste mehrfach die Mängel reklamieren und teilweise stundenlange Gespräche mit dem Kundendienst führen. Daneben wartete ich zum Teil den ganzen Tag auf die Lieferung des Highboards oder musste selbst, mangels Qualitätskontrolle im Möbelhaus und beim Hersteller, die Möbelstücke auf weitere Mängel untersuchen.
Da nach einem halben Jahr und vier Versuchen, das Möbelhauses mir immer noch kein einwandfreies Highboard geliefert hat, habe ich von meinem Recht auf Wandlung gebrauch gemacht. Darauf hin wurde mir der Kaufpreis zurückerstattet.

Frage:
1. Kann ich die Zinsen, die das Möbelhaus zwischenzeitlich für die Anzahlung und den Rest des beglichen Kaufpreises erhielt, zurückfordern?
2. Kann ich meine Aufwendungen für Reklamationen, Telefonate, Anfahrten usw. oder die Zeiten, in denen ich auf die Auslieferung warten musste, gelten machen (eventuell als Pauschale)?
3. Steht mir womöglich ein Ausgleich für die Übernahme von Aufgaben des Möbelhauses zu (z.B. Überprüfung der Wahre auf einwandfreie Qualität)? Teilweise musste ich mir im Geschäft frei nehmen um das beanstandete Highboard vorab in der Schreinerei anzusehen.
4. Stehen mir noch weitere Ansprüche zu?

Vielen Dank im Voraus für das Beantworten meiner Fragen.

Mit freundlichem Gruß


ein Ratsuchender
Eingrenzung vom Fragesteller
02.08.2005 | 09:35

Notfall?

Jetzt vertrauliche kostenlose Ersteinschätzung von einem erfahrenen Anwalt erhalten!

Feedback noch heute.

Kostenlose Einschätzung starten
Sehr geehrtes Mitglied bei Frag-einen-Anwalt,

Zinsen können Sie als Verzugszinsen verlangen, wenn Sie die Gegenseite mit deren Rückzahlungspflicht "in Verzug setzten", sie also eine Rückzahlungsfrist setzten.

Aufwendungen können Sie neben den Gewährleistungsansprüchen auch nach Rücktritt geltend mnachen, allerdings nur anstelle des Schadensersatzes. Die von Ihnen genannten Posten dürften aber eher Schadensersatz darstellen.
Für Frage 3 gilt gleichs wie oben zu 2. allerdings düfte ein Schaden aus entgangenem Gewinn wegen "verlorener" Arbeitszeit sdes Selbständigen nur schwer nachweisbar sein.
Die Ansprüche nach Rücktritt sind die Rückgewähr der Sache Zug-um-Zug gegen Rückzahlung des Kaufpreises (verzinst), Schdensersatz bei Verschulden der Gegenseite (regelmäßig durch fehlerhafte Lieferung gegeben)oder Aufwendungsersatz.
Bewertung des Fragestellers |


Hat Ihnen der Anwalt weitergeholfen?

Wie verständlich war der Anwalt?

Wie ausführlich war die Arbeit?

Wie freundlich war der Anwalt?

Empfehlen Sie diesen Anwalt weiter?

"Die Antworten haben meine Rechtsauffassung bestätigt. Der Aspekt des Schadensersatz Anstelle der Aufwendungen ist ein guter Hinweis gewesen. Danke für Ihre Beratung.

MfG

Tom "
FRAGESTELLER 4/5.0
Durchschnittliche Anwaltsbewertungen:
4,6 von 5 Sternen
(basierend auf 60078 Bewertungen)
Aktuelle Bewertungen
5,0/5,0
Ausführlich, verständlich und klar geschrieben. Sehr zufrieden. ...
FRAGESTELLER
5,0/5,0
Herr RA Vasel erschien mir sehr kompetent, da er auch bei angedachtem weiteren Verfahren meines Steuerberaters fundierte Bedenken, gerade paradoxerweise bezüglich eventuell sich daraus ergebender steuerlicher Nachteile, hatte ... ...
FRAGESTELLER
3,2/5,0
Ohne Paragraphenangabe, alles pi x Daumen, man hätte zb § 850d ZPO oder sowas erwähnen können, Frage wurde obendrein unvollständig beantwortet aber Alles in Allem eine kleine Übersicht, musste im Endeffekt trotzdem alles Nachschlagen ... ...
FRAGESTELLER