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Waffenbesitz?


27.11.2006 13:04 |
Preis: ***,00 € |

Strafrecht



Im Zuge meines Wild-West-Spleens habe ich mir im Laufe der letzten Jahre eine stattliche Sammlung an Westernwaffen zur Dekoration meines Wohnzimmers angehäuft. Diese habe ich samt und sonders von Privat über das Internet erworben. Angeboten wurden mir diese als freie Deko- oder Salutumbauten. Nun habe ich dummerweise - um diese noch zu verschönern - Ersatzteile über ebay.com aus den USA erworben. Eines dieser Ersatzteile wurde am hiesigen Zoll als illegal eingegestuft (was mir tatsächlich nicht bewusst war) und man hat daraufhin umgehend meine Sammlung im Zuge einer Haussuchung sehen wollen. Bereits während dieser Durchsuchung stellte einer der Beamten duch oberflächliche Begutachtung fest, dass nur etwa ein drittel den Vorschriften entspricht. Der Rest ist entweder mangelhaft oder gar nicht abgeändert gewesen. Nun wurde meine komplette Sammlung einbehalten zur Begutachtung durch einen Experten. Während der Protokollaufnahme beim Zoll kam zur Sprache, dass mich nun wohl eine Anklage wegen unerlaubtem Waffenbesitz erwarten würde.
Nun meine Frage: Hat es Sinn einen Anwalt hinzuzuziehen, da es ja tatsächlich so ist, dass einige meiner gesammelten "Schätzchen" sich wohl nicht in meinem Besitz hätten befinden dürfen, und welche Strafe habe ich für meine Dummheit zu erwarten?
Es handelt sich um Waffentechnik aus der Zeit von ca. 1850-1880 und ich bin - abgesehen von einigen Verkehrsdelikten, welche aber auch über 15 Jahre zurückliegen - noch nicht strafrechtlich in Erscheinung getreten.

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Sehr geehrter Herr, sehr geehrte Dame,

auf Grundlage der geschilderten Details erlaube ich mir, Ihre Frage wie nachfolgend summarisch zu beantworten. Bitte beachten Sie, dass bedingungsgemäß eine Erstberatung geboten wird, die eine genaue und abschließende weiterführende Beratung nicht ersetzt!

Vorliegend kommen Strafbarkeiten nach den §§ WaffG in Betracht. Ohne Akteneinsicht zu nehmen, kann eine Beurteilung nicht in Betracht kommen. Natürlich hängt die Höhe der Strafbarkeit auch davon ab, welcher genaue „Tathergang“ hier vorliegt. Nach § 51 WaffenG jedenfalls ist eine Strafbarkeit von einem Jahr bis zu fünf Jahren möglich. Ohne genaue Kenntnis welcher genaue Vorwurf (u. a. in Verbindung mit Anlage 2 des WaffenG) hier vorliegt, kann ein Strafmaß nicht bestimm werden. Angesichts der fehlenden Vorstrafe, des Sachverhalts, sowie der Vorgeschichte, dürfte allerdings eine Geldstrafe naheliegend sein.

Ich kann für eine abschließende Prüfung nur anwaltlichen Rat mit Akteneinsicht empfehlen. Ein Anwalt wird auch prüfen können, ob er nicht ggf. eine Einstellung mit den Behörden aushandeln kann.
Für Rückfragen stehe ich gerne zur Verfügung. Für eine weitere Vertretung schreiben Sie mich bitte ausschließlich über die untenstehende email an, ich rufe dann gerne zurück!

Hochachtungsvoll

Rechtsanwalt Hinrichs

rahinrichs@gmx.de
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