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Waffen


27.05.2005 16:04 |
Preis: ***,00 € |

Verwaltungsrecht



Ich habe im letzten Jahr im Internet ein in Belgien produziertes sehr seltenes Luftgewehr ersteigert (es gibt nur 800 Stück davon). Nun wollte ich es wieder versteigern, weil ich arbeitslos bin und Geld brauche. Ich fand einen Käufer der fragte nun nach, ob das Gewehr ein "F" und/oder ein Beschusszeichen hätte. Hat es nicht, wie ich nach absuchen des selbigen feststellte. Der Käufer schreibt nun, das Gewehr müsse beschossen werden damit er es kaufen könne da es auch kein Beschusszeichen trägt und, dies koste ca. 100 Euro. Darum möchte er einen Nachlass. 1. Frage: Muß das Gewehr tatsächlich beschossen werden? Der Käufer hat eine gelbe WBK und ich hatte im Anzeigentext darauf hingewiesen, daß eine WBK benötigt würde da, ich inzwischen Vereinskollegen nach diesem "F" befragt habe. 2. Frage: Kann der Käufer einfach solch Forderungen stellen und, kann einer von uns von Handel Abstand nehmen? Ich hab im Internet gestöbert und, bin darauf gestoßen, daß ein Bedürfnis nachgewiesen werden muß um die Genehmigung zum Besitz eines LW ohne "F" zu bekommen. 3. Frage: In welcher Form wird von der Waffenbehörde diese Genehmigung erteilt (Eintrag in die WBK)? Wenn ja, reicht dazu die gelbe WBK und der Nachweis der Zugehörigkeit zu einem Verein der solche Gewehre zu sportlichen Zwecken schießt? Der Käufer ist kein Jäger. Wenn nein, wie wird solch eine Genehmigung erteilt? 4. Frage: Wie komme ich aus der Sache wieder raus/kann ich den Besitz des Gewehres legalisieren wenn ich das Geschäft wegen des geforderten Nachlasses nicht abschließe und, das Gewehr behalte? Wie mir scheint hab ich da ein Gewehr, daß ich nicht besitzen darf. Ich bin zwar Sportschütze und schieße in zwei Vereinen Luftgewehr aber, mit Waffen die dieses "F" tragen. Aber, ich brauche zur Ausübung meines Sportes kein Gewehr ohne "F". Habe da also kein Bedürfnis. Und, ich habe keine WBK.

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Guten Abend,

es ist zunächst Aufgabe Ihres Käufers, sich darum zu kümmern, daß er den von ihm gekauften Gegenstand auch nutzen darf. Insoweit ist er an den geschlossenen Kaufvertrag gebunden, ohne daß er jetzt Nachforderungen stellen kann. Ich gehe dabei davon, daß Sie die Waffe ordnungsgemäß beschrieben haben.

Ihr Käufer braucht für die Waffe eine Waffenbesitzkarte. Das Merkmal "F" bedeutet, daß es sich zwar um eine sogenannte Soft-Air-Waffe handelt, die aber eine Geschoßenergie von mehr als 7,5 Joule hat. Wenn Ihr Käufer eine Waffenbesitzkarte hat und Mitglied in einem Sportschützenverein ist, darf er eine solche Waffe besitzen. Aber wie gesagt: dies ist zunächst das Problem des Käufers, nicht Ihr Problem.

Sie dürften im übrigen die Waffe gar nicht besitzen, da Sie natürlich hierfür auch eine Waffenbesitzkarte benötigen. Insoweit bewegen Sie sich bei Besitz der Waffe im strafrechtlichen Bereich. Auch dies ist aber kein Grund, um den Kaufvertrag rückgängig zu machen.

Ich hoffe, ich habe Ihnen weitergeholfen. Für Rückfragen stehe ich gerne zur Verfügung.

Mit freundlichen Grüßen

Michael Weiß
Rechtsanwalt und auch Fachanwalt für Arbeitsrecht
Esenser Straße 19
26603 Aurich
Tel. 04941 60 53 47
Fax 04941 60 53 48
e-mail: info@fachanwalt-aurich.de
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