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Während Krankgeschrieben Freistellung vom AG


06.12.2017 20:19 |
Preis: 38,00 € |

Arbeitsrecht


Beantwortet von


in unter 2 Stunden

Folgende Situation. Am 28.11.2017 hatte ich eine OP und bekam einen Krankenschein bis zum 05.12.2017. Am 28.11.2017 bekam ich eine Zusage einer anderen Firma und kündigte den bestehenden Arbeitsvertrag am 29.11.2017 zum 1.1.2018. Demnach befinde ich mich jetzt in der Kündigungsfrist. Als ich den Krankenschein verlängern wollte, bis zum 12.12.2017 , informierte ich meinen jetzigen AG darüber. Daraufhin meinte er (brauchst du nicht, ich habe dich freigestellt vom Dienst). Natürlich besitze ich den verlängerten Krankenschein, welcher genau zu meinen Urlaubsbeginn am 13.12.2017. Meine Frage nun: Der erste Krankenschein von Chirurgen war vom 28.11.2017 - 05.12.2017, am 5.12., kam die Freistellung per Post vom Chef, jedoch bekam ich am 05.12.2017 ebenso den verlängerten Krankenschein der bis zum 12.12.2017 zählt, der Zahnarztpraxis. Mein Chef will mir praktisch schnell eine Freistellung reinschieben, um die Auszahlung der Überstunden zu sparen, obwohl ich bereits krankgeschrieben war/bin. Dadurch das es nun zwei Ärzte waren, steht auf beiden Scheinen ‚Erstbescheinigung’. Dennoch ist doch das Datum des „Arbeitsunfähig seit 28.11.2017" ausschlaggebend, richtig?
Außerdem verlangt mein Chef die persönliche Übergabe der Ausrüstung (Ordner, Tablet etc), Was für mich insgesamt 220km mit meinen Auto Fahrtweg bedeuten würde.
Muss ich das tun oder reicht ein normales Paket per Post? Ich danke im Vorfeld für Ihre Hilfe und eine schnelle Antwort. Liebe Grüße
06.12.2017 | 20:51

Antwort

von


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Sehr geehrter Fragensteller,

Sie sind nach ihrer Schilderung nahtlos krank geschrieben. In Krankheit ist eine Freistellung natürlich nicht möglich. Die Begrifflichkeit Erstbescheinigung ist m.E. nicht ausschlaggebend, wenn die Krankheit den gleichen Sachgrund hat. Es handelt sich um eine unbeachtliche Formalie. Zumal der Chirurg ja nicht für Folgebescheinigungen zuständig ist. Man muss aber unter Umständen die Ausschlussfristen im Arbeits- oder Tarifvertrag, die grds. wirksam bestehen könnten, beachten, um seine Ansprüche nicht durch Zeitablauf zu verlieren.

Bitten Sie einfach den Arzt um eine Korrektur zur "Folgebescheinigung".

Ein persönliche Übergabe ist m.E. nicht zwingend. Man muss aber das Paket sehr gut verpackt versichert versenden und auch Zeugen für den Zustand der Gegenstände ( Funktionsfähigkeit ) haben. Sicherer wäre sicher eine persönliche Übergabe nach Gesundung.

MfG
D. Saeger
- RA -


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