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WEG Terrasse - Lichtschacht und Photovoltaik

| 17. September 2022 11:26 |
Preis: 60,00 € |

Mietrecht, Wohnungseigentum


Beantwortet von


14:17

Da meine Frau und ich zwei nebeneinander im Erdgeschoss liegende Wohnungen nutzen, wird eine der beiden vorhandenen Terrassen (mit Waschbetonplatten belegt) nicht zu Wohnzwecken benutzt. Diese Terrassen sind, ebenso wie die darüber liegenden Balkone wohl mit Sondernutzungsrechten versehen! Die nicht genutzte Terrasse habe ich vor Jahren mit einer WPC Auflage versehen, ohne die im Bereich des Fensters und der Terrassentür vorhandenen Licht- und Belüftungsschächte zu verschonen (Belüftung ist möglich, da unter den WPC-Stäben eine Plastik-Gitterstruktur das Ablaufen von Wasser ermöglicht). Des Weiteren habe ich den vorderen Bereich der mit Waschbetonplatten versehenen Terrasse mit 4 Solarelementen (je 1m x 1,8m) lose belegt. Fixierung gegen Sturm und Wind nur mittels einiger kleinerer Gehwegplatten.
Nun werde ich von der Verwaltung angemahnt, die PV-Elemente in den Bereich der darüber liegenden Balkone (Brüstungen) zurück zu nehmen und die Lichtschächte frei zu machen. Ich war bisher der Meinung, dass die Terrasse zur Wohnfläche dazugehört und ich bestimmen kann, was da steht. Schliesslich habe ich auch einige Tausendstel mehr erworben, als die darüber liegende Wohnung mit Balkon. In der Teilungserklärung ist die Terrasse allerdings gar nicht erwähnt.

17. September 2022 | 11:50

Antwort

von


(853)
Stedinger Str. 39a
27753 Delmenhorst
Tel: 04221-983945
Web: http://www.drseiter.de
E-Mail:

Sehr geehrter Fragesteller,

Ihre Anfrage möchte ich Ihnen auf Grundlage der angegebenen Informationen verbindlich wie folgt beantworten:

Laut § 14 WEG besteht für jeden Wohnungseigentümer die Verpflichtung, dass Sie sowohl mit dem Sondereigentum, als auch mit dem Gemeinschaftseigentum nur so umgehen dürfen, dass Sie keinen anderen Wohnungseigentümer über das unvermeidbare Maß, also jede nicht ganz unerhebliche Beeinträchtigung, hinaus einen Nachteil zufügen. Das gilt auch für Ihre Terrasse. Hier kann ggf. eben eine Beeinträchtigung durch die Überbauung der Lichtschächte vorliegen (Stichwort Recht auf Licht). Daher kann der Rückbau verlangt werden, dass die Schächte wieder frei liegen.


Ich hoffe, Ihre Frage verständlich beantwortet zu haben und bedanke mich für das entgegengebrachte Vertrauen. Bei Unklarheiten können Sie die kostenlose Nachfragefunktion benutzen.

Mit freundlichen Grüßen


Rechtsanwältin Dr. Corina Seiter
Fachanwältin für Familienrecht, Fachanwältin für Verkehrsrecht

Rückfrage vom Fragesteller 17. September 2022 | 12:38

leider wurde der 2. Teil der Frage nicht beantwortet!

Antwort auf die Rückfrage vom Anwalt 17. September 2022 | 14:17

Ich sehe keine 2. Frage - iHr Problem ist die Aufforderung der Verwaltung

Nun werde ich von der Verwaltung angemahnt, die PV-Elemente in den Bereich der darüber liegenden Balkone (Brüstungen) zurück zu nehmen und die Lichtschächte frei zu machen. Ich war bisher der Meinung, dass die Terrasse zur Wohnfläche dazugehört und ich bestimmen kann, was da steht

Ich sehe dort keine 2. Frage - das Alleineigentum hat immer dann hinter den Belangen der Gemeinheit zurückzustehen, solange deren Belange beeinträchtigt werden.

Senden sie mir gerne die 2. Frage (?) per Mail

Bewertung des Fragestellers 21. September 2022 | 17:28

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