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WEG Teilung kein Zugang zu Wasser und Gas

18.04.2018 21:38 |
Preis: 65,00 € |

Mietrecht, Wohnungseigentum


Beantwortet von

Rechtsanwältin Dr. Corina Seiter


Zusammenfassung: Eigentümer und Tür

Hallo
In 2011 ist ein EFH vom Eigentümer F geteilt worden
Vorab wurde zum Umbau durch F ein Bauantrag gestellt. In der Zeichnung und im Antrag ist ein Zugang von außen zum Versorgungsraum ( Hauptwasserhahn / Gas/ Solar) eingezeichnet, sowie hier eine Abtrennung der Wohnung im UG zum Versorgungsraum eingezeichnet ist. Tatsächlich jedoch nicht vorhanden.
Die Wohnung im OG würde mitsamt Schulden 2012 dem N übertragen.
N könnte diese Schulden nicht zahlen und übertrug es T.( Unterzeichnerin ) Die Summe der Schulden war mehr als der damalige Verkehrswert.
T wurde mehrfach verklagt von F
Und nahm eine Klage zum Anlass auf Wiederklage um einen Zugang zu Wasser und Heizung zu erhalten
Zumal zwischenzeitlich auch wegen dem fehlenden Wasserzugang ein schaden entstanden ist, weil es sich nicht abstellen liess)
Im Sommer 17 gab es ein Urteil das jederzeituger Zugang zu gewähren ist.
F verkaufte die Wohnung im UG an D.
Nachdem T mitbekommen hat, dass D mit einer Vormwerkung im Grundbuch gestanden hat übersendete sie ihm das Urteil via Einschreiben und via Mail.
D gewährt weiter keinen Zugang
Wohnung im UG ist unbewohnt.( soll vermietet werden)
Nun schreibt seine Anwältin, dass der Einbau einer Tür Zzgl Innentür und Verlegung von Leitungen 15-20.000€ kosten würde und das die Kosten hälftig zu tragen sind.
1. Stimmt es das die Kosten geteilt werden müssen?
Haftet F evtl im innenvethaltnis
Oder der wer die abgeschlossenheiserkltung unterzeichnet hat?
2. muss wenn T mit zahlen soll, diese wirklich auch die Innentür zahlen ( t wusste nicht einmal das da keine zur Wohnung ist) und das verlegen der Wasserleitung im HWR Wohnung im UG
Muss das ebenfalls von ihr mitgetragen werden
Der gemeinsame HWr braucht kein waschbecken

T hat den Raum 1* in 8 Jahren gesehen
Ebenso wie ihr Vorbesitzer N

Sehr geehrter Fragesteller,

Ihre Anfrage möchte ich Ihnen auf Grundlage der angegebenen Informationen verbindlich wie folgt beantworten:

Sie haben komplizierten Rechtsstreit, der nicht hier aufgearbeitet werden kann, da Inhalte des Urteils und Ihrer Verträge nicht bekannt sind.

Dass Sie in dem Haus nur 1 mal in 8 Jahren waren, können Sie nicht zum Anlass nehmen, dass Sie behaupten, Sie wussten nicht, dass dort keine Tür ist.
Ob F haften muss, ergibt sich daraus, was vertraglich geregelt wurde und ob die Bauzeichnung wesentlicher Bestandteil des Vertrages geworden ist.

Es ist Ihnen aber anzulasten, dass Sie die Wohnung an sich haben übertragen lassen, ohne diese scheinbar gesehen zu haben. Auf alle Fälle haben Sie das Nichtvorhandensein auch nie gerügt.

Prüfen Sie daher Ihre Verträge (und die des N, was vereinbart worden ist). Daraus ergibt sich dann, ob die Tür zugesichert war oder nicht.

Auf alle Fälle gehört diese Tür der Gemeinschaft (so wie eine Eingangstür - Urteil des BGH), es sei denn, es ist etwas anderes geregelt - und daher ist - wenn nichts anderes vereinbart wurde, diese umzulegen. Der Schlüssel wäre auch ggf. vertraglich geregelt.

Sie müssen unbedingt vor Ort einen Anwalt einschalten, der Ihren Fall mal aufarbeitet, das ist über dieses Portal schwierig.

Ich hoffe, Ihre Frage verständlich beantwortet zu haben und bedanke mich für das entgegengebrachte Vertrauen. Bei Unklarheiten können Sie die kostenlose Nachfragefunktion benutzen.

Mit freundlichen Grüßen


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