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WEG Stimmrecht mittels Erbschein

| 10.01.2018 15:05 |
Preis: 60,00 € |

Hauskauf, Immobilien, Grundstücke


Beantwortet von

Rechtsanwalt Daniel Saeger


Guten Tag,
meine Schwester und ich haben kürzlich 2 Wohnungen von unserem Vater geerbt.
Wir selbst besaßen vorher bereits 3 Wohnungen im selben Haus.
Die Korrektur des Grundbuchs steht derzeit noch aus, da wir erst nächste Woche den Erbauseinabdersetzungsvertrag schließen und der Notar die Grundbuchänderung anschließend an das Amtsgericht leitet, die wiederum 2-3 Wochen benötigen.
Zuvor soll die Eigentümervesammlung stattfinden, in der u. a. Der neue Hausverwalter gewählt werden soll.

Meine Schwester und ich haben ohne das Erbe nicht über 50 % der Stimmen, mit den beiden geerbten Wohnungen jedoch schon.

Meine Fragen sind:

1. Können wir bei einer Eigentümerversammlung VOR der Gundbuchänderung bereits die Stimmen der beiden Wohnungen geltend machen, z. B. mithilfe des Erbscheins als Erbengemeinschaft, und damit über die >50 % der Stimmrechte verfügen?

2. Mein Vater war bis zu seinem Tod Hausverwalter unserer Immobilie. Seither kümmere ich mich um die wichtigsten Tätigkeiten, wie z. B. Kontenausgleiche (Gas und Stromversorger, Grundbesitzabgaben), Zahlung laufender Rechnungen bestehender Verpflichtungen (Gärtner, Schornsteinfeger u. ä.). Die Bank hat mir den Zugriff auf die Konten aufgrund einer umfangreichen Vollmacht bzgl. ALLER Rechtsgeschäfte über seinen Tod hinaus gewährt. Gibt es hier Bedenken, dass ich dies nicht dürfte? Ohne dies wäre unsere Gas und Stromversorgung bereits eingestellt - es handelt sich um notwendige Tätigkeiten von denen alle Eigentümer profitieren.

Herzlichen Dank für Ihre Antwort bereits.

Beste Grüße

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Sehr geehrter Fragensteller,

1. Der Nachweis per Erbschein reicht aus. Sie als Erben können das Stimmrecht aber nur einheitlich ausüben. Eine Eintragung ist keine zwingende Voraussetzung. § 1922 BGB iVm dem Erbschein reicht aus.

2. Auch hiergegen spricht an sich nichts. Schließlich war ja bereits der Verwalter Teil der WEG. Hinzu kommt neben dem Erbe die postmortal wirksame Vollmacht.

Über ein Bewertung mit 5,0 freue ich mich.

Mit freundlichen Grüßen
D. Saeger
- RA -

Nachfrage vom Fragesteller 11.01.2018 | 10:35

Vielen Dank Herr Saeger!

Sagen Sie mir bitte noch zu 2. ob dies unter den Begriff der Rechtsnachfolge fällt.
Ich agiere ja im Bereich seines Amtes als Hausverwalter, obwohl ich kein Hausverwalter bin. Ich wüsste aber auch nicht wie man das sonst hätte lösen können.
Es gab von einer Partei einen bösen Brief in dem darauf verwiesen wurde, dass die WEG Konten nicht unter das Erbe meines Vaters fallen. Die Bank hat die Konten aufgrund der Vollmacht auf mich umgeschrieben und klar als WEG gekennzeichnet.

Antwort auf die Nachfrage vom Anwalt 11.01.2018 | 11:23

Sehr geehrter Fragensteller,
vorrangig kann der Verwaltervertrag abweichende Regelungen enthalten. Ansonsten wären Sie hier alleine wegen der postmortalen Vollmacht weiter vertretungsberechtigt. Böse Briefe hin oder her.

Mit freundlichen Grüßen
RA Saeger


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Bewertung des Fragestellers 11.01.2018 | 12:07

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Stellungnahme vom Anwalt:
FRAGESTELLER 11.01.2018 4,6/5,0
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