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WEG / Sondernutzung des gemeinschaftlichen Eigentums

| 24.11.2013 10:08 |
Preis: ***,00 € |

Mietrecht, Wohnungseigentum


Beantwortet von


in unter 2 Stunden
Ich bin kurz davor, mir ein RMH zu kaufen (WEG). Die Gärten vor und hinter dem Haus/den Häusern sind gemeinschaftliches Eigentum, denen Sondernutzungsrechte zugewiesen sind. Der genaue Wortlaut in der Teilungserklärung lautet:
"Die zur Sondernutzung zugewiesenen Teile des gemeinschaftl. Eigentums sind in dem Umfang, in dem sie der Sondernutzung unterliegen, von dem jeweiligen Berechtigten instandzuhalten. Ihnen obliegt auch hierfür die Verkehrssicherungspflicht. ....

Nun meine Frage:
In dem Vorgarten des RMH steht ein uralter Nussbaum. Dieser Stand bereits auf dem Grundstück, bevor die Reihenhäuser gebaut wurden und sollte auf jeden Fall erhalten bleiben. Der Baum steht jedoch in einem Abstand von nur ca. 3 m am Haus. Ich mache mir nun Gedanken, ob eventuelle Schäden, z.B. durch die Wurzeln des Baumes an dem Reihenhaus bzw. an den Nachbarhäusern, von mir getragen müssen. Die Verkäufer haben mir versichert, dass in der Vergangenheit z.B. Schäden an Dachziegeln durch herunterfallende Äste bzw. auch die jährliche Pflege und das Zurückschneiden des Baumes, die Tiefenwurzelbehandlung, etc. durch die Eigentümergemeinschaft getragen wurden, da diese den Baum auf jeden Fall erhalten möchte. Diese Aussage ist zwar positiv - ich denke aber, keineswegs rechtlich bindend für evtl. zukünftige Schäden. Der Baum selbst (oder andere Bäume auf den Grundstücken) wird in der Teilungserklärung nicht erwähnt.
Könnte ich für Schäden, die z.B. durch die Wurzeln am Baum am Mauerwerk des Kellers, der Abdichtung, etc. haftbar gemacht werden? Und/oder würde es reichen, wenn die Haftpflichtversicherung für die Häuser diese Schäden einschließen würde?

Herzlichen Dank und beste Grüße,
H.L.

-- Einsatz geändert am 24.11.2013 10:20:03
24.11.2013 | 11:05

Antwort

von


(342)
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Sehr geehrter Fragesteller,

Ihre Anfrage möchte ich Ihnen auf Grundlage der angegeben Informationen verbindlich wie folgt beantworten:


1.
Nach der geschilderten Regelung der Teilungserklärung ist der Sondernutzungsberechtigte am Garten verpflichtet, den Garten und damit auch den Baum instandzuhalten und die Verkehrssicherungspflicht wahrzunehmenn.

Wenn Wurzeln des Baumes Schäden am Mauerwerk des Kellers verursachen, ist dies aber wohl kein Problem der Instandhaltung oder der Verkehrssicherungsplicht.

2.
Wenn Wurzeln eine im GemeinschaftseigenEtum stehenden Baumes eine im Gemeinschafteigentum ine Haftung der Wohnungseigentümergemeinschaft
stehende Kellerwand schädigen, muss hierfür die Wohnungeigentümergemeinschaft zuständig, weil sie das Gemeinschaftseigentum zu unterhalten und instandsetzen muss.

Ob eine Haftpflichtversicherung für solche Schäden eintreten würde, kann ich nicht beurteilen, würde es aber eher verneinen, weil m.E. kein Haftungsfall vorliegt, wenn die Eigentümergemeinschaft durch ihr Eigentum geschädigt wird.


Ich hoffe, meine Antwort hat Ihnen weitergeholfen.


Mit freundlichen Grüßen


Rechtsanwalt Reinhard Moosmann


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"Sehr schnelle Antwort und (mit kleinen Einschränkungen) auch gut verständlich. Die Antwort ist auf jeden Fall hilfreich für mich und bildet eine gute Basis für "den Fall der Fälle", der hoffentlich nie eintrifft. Herzlichen Dank.
Zu ihrem Kommentar: Bitte lesen Sie Ihren ersten Satz unter Punkt 2. Für mich ist er aufgrund der Formulierung / des Satzbaus nicht ganz verständlich."
Stellungnahme vom Anwalt:
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BEWERTUNG VOM FRAGESTELLER 24.11.2013
4,6/5,0

Sehr schnelle Antwort und (mit kleinen Einschränkungen) auch gut verständlich. Die Antwort ist auf jeden Fall hilfreich für mich und bildet eine gute Basis für "den Fall der Fälle", der hoffentlich nie eintrifft. Herzlichen Dank.
Zu ihrem Kommentar: Bitte lesen Sie Ihren ersten Satz unter Punkt 2. Für mich ist er aufgrund der Formulierung / des Satzbaus nicht ganz verständlich.


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