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WEG Sanierungsmaßnahmen. Käufer informieren ?


| 14.11.2016 21:49 |
Preis: ***,00 € |

Mietrecht, Wohnungseigentum


Beantwortet von



Guten Tag,

in unserer Wohnungseigentümergemeinschaft mit 3 Einheiten findet in Kürze ein Eigentümerwechsel statt. Ich bin gleichzeitig Verwalterin im Haus.

Nun handelt es sich hier um einen Altbau, mit anstehenden Sanierungsarbeiten.
Zu einem noch nicht genau bestimmten Zeitpunkt, müssen die Fassade für ca. 40.000 Euro und das Dach für ca. 80.000 Euro saniert werden. Geplant ist, die Arbeiten in ca. 2 Jahren ausführen soll. Momentan ist z.b. das Dach noch dicht, so dass die Arbeiten nicht zeitnah ausgeführt werden müssen.

Um das ganze schriftlich zu fixieren, sollte nun ein Beschluss gefasst bzw. protokolliert werden, in dem die geplanten Sanierungen mit Kostenaufstellung festgehalten sind. Dies sollte auch geschehen, um Rechtssicherheit gegenüber dem neuen Eigentümer zu haben.

Der jetzige (noch) Eigentümer verweigert nun die Unterschrift, mit dem Argument, dass er den Beschluss dem Käufer vorlegen müsse, und dieser bei derartigen Investitionen verschreckt würde, und die Wohnung nicht kaufen würde.

Nun hätte ich gerne gewusst:

Ist der Eigentümer verpflichtet, den Interessenten über anstehende Sanierungsmaßnahmen in Kenntnis zu setzen, auch wenn diese momentan nicht akut sind, bzw. der genaue Zeitpunkt noch nicht feststeht?

2. Ist der jetzige Eigentümer verpflichtet, den Beschluss zu unterzeichnen, bzw. kann ich die Zustimmung zur Veräußerung verweigern?
Eingrenzung vom Fragesteller
14.11.2016 | 21:59
14.11.2016 | 23:55

Antwort

von


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Sehr geehrter Ratsuchender,

vielen Dank für Ihre Anfrage, die ich basierend auf Ihren Angaben wie folgt beantworten möchte:

Der aktuelle Eigentümer muß den Kaufinteressenten über die anstehenden Sanierungsmaßnahmen informieren, weil es sonst ein arglistiges Verschweigen eines Mangels wäre, wodurch der aktuelle Eigentümer gegenüber dem Kaufinteressenten schadensersatzpflichtig würde.

Der jetzige Eigentümer muß den Beschluß nur unterschreiben, wenn ein Verweigern der Unterschrift zu größeren Schäden am Haus führen würde. Das ist nach Ihrer Darstellung aber nicht der Fall. Die Zustimmung zur Veräußerung können Sie nur verweigern, wenn der Kaufinteressent nachweisbar unzuverlässig wäre. Zusätzliche Verweigerungsgründe können sich aber aus der Teilungserklärung/Gemeinschaftsordnung ergeben.

Allerdings kann sich der neue Eigentümer nur schwer weigern, sich an den Kosten zu beteiligen, da Beschlüsse verbindlich sind. Notfalls müßte er auf Zahlung verklagt werden.

Ich hoffe, Ihre Frage damit beantwortet zu haben. Bitte benutzen Sie bei Bedarf die kostenlose Nachfragefunktion.

Ansonsten verbleibe ich
mit freundlichen Grüßen,

Robert Weber
Rechtsanwalt


Bewertung des Fragestellers 15.11.2016 | 23:26


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