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WEG Recht Wiederaufbau

| 10.04.2014 18:54 |
Preis: ***,00 € |

Mietrecht, Wohnungseigentum


Beantwortet von


21:11

Ich habe in einer WEG Hausanlage eine Baufällige Denkmal Remise erworben in der Teilungserklärung ist diese als Wohnraum bezeichnet so wie auch im Lageplan geführt auch zahle ein Hausgeld anteilig.

Nun möchte ich den Wiederaufbau bzw. die Instandsetzung des Gemeinschaftseigentum an der Remise in einer Eigentümerversammlung beschließen lassen.

Ich muss dazu sagen das ich den Beschluss in einer Eigentümerversammlung im Dezember 2013 versucht habe aber der Verwalter nahm dies zwar in der Tagesordnung auf jedoch sagte er in der Versammlung das es nicht zu beschließen sei da ich Keine Planung und Angebote vorlegen kann obwohl in der Teilungserklärung Pläne vorhanden sind natürlich ohne Statik usw.

Ist dies richtig das ich als Miteigentümer von 32 Miteigentümer alleine für die Planung am Gemeinschaftseigentum usw. zuständig bin?

Auch wurde in dem Versammlungs-Protokoll über die Absage des Beschluss zum Wiederaufbau kein Vermerk gemacht habe dies aber erst jetzt bemerkt.
Jetzt weis ich das dies ein Fehler vom Beirat war das Versammlungs-Protokoll so zu unterzeichnen kann ich im nachhinein dies noch bemängeln oder sind die Fristen verstrichen.

Auf der damaligen Eigentümerversammlung wurden aber Sicherheitsmaßnahmen für die besagte Remise beschlossen die diese Woche begonnen haben zu den Sicherheitsmaßnahmen gehört unter anderen die Sicherung des Dachstuhl.
Am letzten Montag kam der zuständige Statiker zur Baustelle dabei er stellte fest wie auch der Handwerker das die Sicherungsmaßnahmen teurer werden als den Dachstuhl ordentlich Instand zusetzen.
Meine Frage dazu ist kann der Hausverwalter trotz höhere Kosten nur die Sicherheitsmaßnahmen wie Beschlossen anordnen obwohl die ordentliche Instandsetzung günstiger ist?

Über eine Antwort mit Stützung auf § würde ich sehr Dankbar sein.

M.F.G.
Peters

10.04.2014 | 19:15

Antwort

von


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Sehr geehrter Fragesteller,

nach § 22 WEG bedarf es einer Einstimmigkeit bei einem Beschluss über eine bauliche Veränderung, wie Sie sie anstreben.

Unabhängig etwaiger Protokollierungsfehler bei der Ablehnung, brauchen Sie dafür noch einen positiven Beschluss.

Die Tatsache, dass die Sicherung teurer wird als der Weideraufbau ist sicherlich ein Ärgernis, ändert aber erst einmal nichts daran, dass dieser Beschluss rechtmäßig ist und durchgesetzt werden kann.

Allerdings könnte die Verwaltung dafür haftbar gemacht werden, wenn diese davon wusste.

Sie sollten daher so schnell es geht probieren, einen Änderungsbeschluss herbei zu führen auf Grundlage der Baupläne und mit Hilfe einer detaillierten Kostenrechnung für den Wiederaufbau.

Bei weiteren Fragen stehe ich Ihnen selbstverständlich jederzeit zur Verfügung.

Mit freundlichen Grüßen

Hoffmeyer, LL.M.
Rechtsanwalt


Rückfrage vom Fragesteller 10.04.2014 | 19:27

Sie haben meine Fragen nicht beantwortet es geht nicht um Bauliche Veränderung sondern um Instandsetzung bzw, Wiederaufbau.

Ich fragte Konkret wer für die Planung und Angebotseinholung zuständig ist ich als Miteigentümer von 32 Miteigentümer oder gehört es zur ordentlichen Verwaltung der Hausverwaltung laut WEG Recht erforderliche Maßnahmen durch zuführen.

Und meine Frage war ob es rechtens von der Hausverwaltung war den Beschluss nicht zu zulassen aufgrund das ich als Eigentümer für die Planung sorgen muss.

Und die Frage das die Sicherung teurer wird als eine ordentliche Instandsetzung und ob der Hausverwalter trotzdem nur die Sicherung durchführen kann wollte ich Rechtlich Fachlich beantworte haben. Hat der Hausverwalter nicht auch die Wirtschaftlichkeit und den Vorteil der Eigentümer zu beachten.

Bitte beantworten Sie meine Fragen Professionell oder geben Sie meine Anfrage für andere Anwälte frei so werde ich nicht bezahlen sorry

Antwort auf die Rückfrage vom Anwalt 10.04.2014 | 21:11

Sehr geehrter Fragesteller,

es wäre nett, wenn Sie mir erst einmal Gelegenheit geben würden, Ihre Nachfrage auch zu beantworten, die innerhalb von 24 Stunden erwartet werden darf.

Zu Ihren Fragen:

Es gehört natürlich zu der ordnungsgemäßen Verwaltung, bei kostenintensiven Maßnahmen auch Alternativen einzuholen (§ 27 WEG ).
Hierfür ist dann auch der Verwalter zuständig, die wirtschaftlich beste Variante zu untersuchen, da er natürlich auch eine Vermögensbetreuungspflicht besitzt.

Hinsichtlich Ihres Beschlusses hätte dieser zugelassen werden müssen, notfalls gerichtlich, da feststand, um welche Maßnahme es sich handelt und die erforderlichen Pläne auch vorlagen, und außerdem der Verwalter verpflichtet gewesen wäre, nach Alternativen zu suchen, die wirtschaftlicher sind.

Falls weitere Fragen offen sind oder die Vorgehensweise noch unklar sein sollte, können Sie mich jederzeit gerne weiter direkt anschreiben, bis Sie Ihre Fragen vollständig beantwortet haben, auch über die einmalige kostenfreie Nachfrage hinaus. Dies biete ich jedem Fragesteller an.

Es wäre daher fair, die Bewertung zu korrigieren, oder zumindest zurück zu nehmen.

Mit freundlichen Grüßen

Hoffmeyer, LL.M.
Rechtsanwalt

Ergänzung vom Anwalt 10.04.2014 | 21:25

Hier noch ein paar Rechtsverweise:

Der Verwalter ist nämlich verpflichtet, Entscheidungen der Wohnungseigentümer über das weitere Vorgehen vorzubereiten und herbeizuführen (OLG Frankfurt ZWE 2011, 361 ; ZMR 2009, 861; OLG München NZM 2008, 895 ; OLG Düsseldorf ZMR 2007, 56 ; OLG München ZMR 2006, 716 ; BayObLG NZM 2004, 390 ; ausf hierzu Jennißen MietRB 2006, 21; zu Haftungsfragen Bauriedl ZMR 2006, 252).

Dazu gehört auch, entsprechende Beschlüsse wie Alternativen zur Instandsetzung zu suchen und durch Einholung weiterer Informationen wie o.g. vorzubereiten.

Grundsätzlich hat ein Miteigentümer auch einen Anspruch auf Aufnahme einer Tagesordnungspunktes gemäß § 21 IV WEG , wenn dessen Behandlung ordnungsgemäßer Verhandlung entspricht (OLG Frankfurt NZM 2009, 34 ; Spielbauer/Then, WEG, § 24 Rz. 25; Bärmann/Merle, WEG, 11. Aufl., § 23 Rz. 84).

Bei weiteren Fragen stehe ich Ihnen selbstverständlich jederzeit zur Verfügung.

Bitte schreiben Sie mich dazu direkt an.

Mit freundlichen Grüßen

Hoffmeyer, LL.M.
Rechtsanwalt

Bewertung des Fragestellers 10.04.2014 | 22:07

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