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WEG Betriebskostenabrechnung


17.02.2005 13:17 |
Preis: ***,00 € |

Vertragsrecht


Beantwortet von

Rechtsanwältin Sylvia True-Bohle



In einer Wohnungseigentümergemeinschaft wurde vor einem halben Jahr eine halbe Duplex-Garage = ein Stellplatz an einen Außenstehenden verkauft. Die Duplexgaragen sind in der Teilungserklärung gesondert aufgeführt und gehören nicht zu den jeweiligen Wohnungen dazu. Eine Wohnung hat keine Garage. Nun möchte sich dieser Garagenbesitzer als Beirat aufstellen lassen und bringt in der Jahresversammlung Anträge zur Gartengestaltung,Heizungserneuerung etc. ein, die sehr teuer sind. Einem Teil der Eigentümer zu teuer, der andere Teil wäre von sich aus nicht auf die Idee gekommen, könnte dem aber zustimmen. Inwieweit hat ein Garageneigentümer Rechte im übrigen Wohneigentum? Bei der Jahresabrechnung wurde der Garagenanteil auf seinen Wunsch hin wie ein Wohnanteil abgerechnet. Das heißt, daß eine Sonderumlage die Heizkosten betreffend nach Tausenstel auch auf die Garagenplätze umgelegt wurde.(Tiefgarage ist ungeheizt)muß nicht die Garage völlig gesondert abgerechnet werden und anstatt der Heizung der dort verbrauchte Strom für die Hebebühne und auch der Versicherungskostenanteil ausgewiesen werden?
Die jetzige Hausverwaltung letztmalig verantwortlich für die Abrechnung hat aus wichtigem aber nicht näher aufgeführtem Grund gekündigt und uns außerdem die außerordentliche Eigentümerversammlung zur Neuwahl einer Hausverwaltung in Rechnung gestellt, ist das zulässig?

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Sehr geehrter Ratsuchender,

auch wenn es etwas ungewöhnlich ist, ist es möglich die Garage wie ein Wohnungseigentum zu behandeln.

Das hat dann aber auch zur Folge, dass bei der Abrechnung - sofern kein anderer Verteilerschlüssel gewählt wurde - die Garage wie eine Wohung in die Tausendstelberechnung berücksichtigt wird, wenn dieses auch im Einzelfall ungerecht ist.

Es bleibt Ihnen insoweit nicht übrig, als bei der nächsten Versammlung die Änderung des Verteilerschlüssels zu beantragen.

Bezüglich der Verwaltung müssen Sie noch einmal in den Verwaltervertrag sehen. Ich dort für einen solchen Fall (außerord. Versammlung) kein extra Honorar vereinbart, werden diese Kosten und der Verwalterumlage mit umfasst werden.

Sie sollten diese Kosten also nicht tragen und den Verwalter auch keineswegs entlasten, wenn ein solches Extrahonorar nicht dort aufgeführt ist. Ohne Vorlage des Vertrages kann aber hier keine abschließende Beantwortung erfolgen.


Mit freundlichen Grüßen

Rechtsanwältin
Sylvia True-Bohle

Nachfrage vom Fragesteller 17.02.2005 | 18:44

Bitte noch um die Beantwortung der Frage,ob der Garagenbesitzer berechtigt ist sich als Beirat wählen zu lassen und Anträge zu stellen, den Garten, den Fernsehanschluss o.ä. betreffend.
Der Verwaltervertrag erlaubt eine Gebühr für außerordentliche Versammlungen, wenn diese nicht vom Verwalter zu verantworten sind. Nun hat er ja gekündigt, zwar aus "wichtigem Grund" diesen aber nicht erläutert, daß müßte doch der Verwalter dann selbst zu verantworten haben.

Antwort auf die Nachfrage vom Anwalt 17.02.2005 | 20:12

Bezüglich der Verwalterkosten sehe ich es so wie Sie, also: Nicht zahlen.

Bezüglich des Beirates ist es so, dass der Garagenbesitzer wie ein Wohnungseigentümer zu behandeln ist. Er kann also gewählt werden und Anträge stellen. Hier können Sie nur auf den gesunden Menschenverstand der Miteigentümer hoffen, oder, wenn ein Beschluss entgegen Ihren Interessen gefasst wird, den Gang zum Gericht wagen.

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